
Fußball, Westfalenliga 2: SC Obersprockhövel – Holzwickeder SC (Pfingstmontag, 25. Mai, 15.15 Uhr, Kunstrasenplatz der Hyundai Smolczyk Arena, Kleinbeckstraße, Sprockhövel)
Es wird mal wieder Zeit für einen Dreier für den Holzwickeder SC. Am 12. April gab es in der Meisterschaft den letzten Sieg mit 2:1 gegen BSV Schüren. Nach nunmehr fünf sieglosen Ligaspielen in Serie will der HSC am Pfingstmontag beim SC Obersprockhövel dem Negativtrend ein Ende setzen und wieder die volle Punktezahl einfahren. Allerdings wird die Zahl der Spieler, die ihre Sporttasche packen und den Weg in das 1.550-Seelen-Örtchen zwischen Niedersprockhövel und Haßlinghausen im Ennpe-Ruhr-Kreis finden wollen, erneut sehr überschaubar sein. Sehr fraglich ist, ob überhaupt die Auswechselbank mit vier oder fünf Spielern besetzt sein wird.
Im besten Fall wird HSC am Saisonende Vierter – wenn’s schlecht läuft, landet man am Ende auf Platz sieben
„Es wird Zeit, dass die Saison endet. Ich bin froh, dass es für unseren Gegner Obersprockhövel und dann am Sonntag, 31. Mai daheim gegen Disteln um ebenfalls nichts mehr geht. Damit können wir weder den Meisterschafts- noch den Abstiegskampf irgendwie beeinflussen“, sagt HSC-Cheftrainer Kurtulus Öztürk. In dieser Woche fiel am Dienstag das Trainings mangels Spieler aus. Es geht für den HSC wirklich nur noch um die goldene Ananas. Aktuell ist man Fünfter – schlimmstenfalls könnte man die Saison als Siebter abschließen. Läuft alles gut, könnte ein vierter Platz am Ende herausspringen
Obersprockhövel mit starker Offensive – aber zuhause nur auf drittletztem Platz der Heimtabelle
Bei der SC Obersprockhövel gehen die Blicke ebenfalls bereits auf die neue Spielzeit. Erste namhafte Verstärkungen sind bereits „eingetütet“. Kurz vor Ende der Spielzeit nehmen die Obersprockhöveler den zehnten Rang ein. Nach 28 absolvierten Begegnungen stehen für die Mannschaft von Coach Sebastian Westerhoff elf Siege, zwei Unentschieden und 15 Niederlagen auf dem Konto. Am letzten Spieltag gab es ein 3:5 im Duell bei der SpVgg Horsthausen. Beim SCO ist die Hintermannschaft mit 58 Gegentreffern anfällig, während man in der Offensive durch die Bilanz von 54 Tore zu überzeugen weiß. Aufpassen muss man beim HSC auf Moritz Schrepping, der bereits 19 Treffer erzielte. Am Pfingstmontag wird es übrigens auch das Duell des Drittletzten in der Heimtabelle (SCO, 17 Punkte) gegen Neunten in der Auswärtstabelle (HSC, 15 Punkte) geben.
SC Obersprockhövel gewann erst einmal gegen den HSC
In letzter Minute unterlag der Holzwickeder SC am letzte Spieltag zuhause dem SSV Buer mit 1:2. Im Hinspiel hatte der Holzwickeder Sport Club den SC Obersprockhövel mit 3:1 geschlagen. Nach wie vor „top“ ist die HSC-Defensive des HSC, die erst 26 Gegentreffer schlucken musste. Zwölf Erfolge, acht Unentschieden sowie acht Pleiten stehen aktuell für den HSC zu Buche. In den bisherigen sieben Duellen des HSC gegen den SCO gab es aus Sicht der Holzwickeder fünf Siege, ein Remis und eine Niederlage bei 19:14 Toren.
Schiri kommt aus Ostwestfalen
Schiedsrichter der Begegnung wird Kevin Oschinski sein. Er ist seit 2018 Unparteiischer und pfeift für den SC Verl.
Bildzeile: Der HSC hofft auf Tore von Luis Weiß, hier beim 3:1-Hinspielerfolg gegen den SC Obersprockhövel.





