
Fußball, Landesliga 3: Am 22. Spieltag geben die Trainer der drei heimischen Landesligisten ihre Statements zu den Spielen ihrer Mannschaften ab. Die auf dem Papier einfachste Aufgabe hat der Königsborner SV gegen abstiegsbedrohte Sportfreunde aus Wanne zu bestehen. Der VfL Kamen will Tabellenplatz zwei mit einem Dreier in Altenbochum weiter sichern und schielt dabei auf die mögliche Aufstiegsrelegation. Kaiserau-Trainer Steffen Köhn ruft das Heimspiel gegen Hombruch als absolutes Abstiegs-Endspiel aus.
Königsborner SV – SF Wanne (So. 15.30 Uhr).
Arndt Kempel (KSV): Am Sonntag kommen die Sportfreunde Wanne, der Drittletzte der Tabelle, zu uns in die Schumann Arena. Ich bewerte den Gegner nicht nach der aktuellen Tabellenlage, auch nicht nach dem 2:7 zuletzt gegen Hassel, sondern ich habe die Entwicklung der Mannschaft verfolgt. Wanne hat Trainer und Spieler verloren, befindet sich nach wie vor im Findungsprozess und stemmt sich mit aller Macht gegen den Abstieg. Wanne werden wir auf keinen Fall unterschätzen. Wir wollen unsere Serie jedoch fortsetzen, die Ergebnisse bestätigen. Es ist zu befürchten, dass wieder einige Spieler ausfallen. Veit Wettklo ist gesperrt. Da müssen wir die Mannschaft wieder umbauen. Doch das gibt unser breiter Kader stets her.
SuS Kaiserau – Hombrucher SV (So. 15 Uhr)
Steffen Köhn (SuS): Das ist das absolute Abstiegs-Endspiel und da kann die Devise nur heißen – weiter siegen, siegen. Wir müssen weiter rankommen an die Nichtabstiegsplätze – sechs Punkte besteht der Abstand weiterhin. Wir haben gut trainierte in dieser Woche, die Jungs sind motiviert und wissen, worum es geht. Hombruch hatte ich ursprünglich stärker eingeschätzt, doch sie scheinen auch ihre Probleme zu haben. Bei uns fällt Tarik Kurt gesperrt aus – es gilt ihn kreativ zu ersetzen. Fragezeichen stehen noch hinter dem Einsatz von Rebbert, Milcarek, Herrmann, Schulz und Seifert. Wir werden aber wieder eine gute Truppe auf das Feld schicken können.

Bildzeile: Kaiserau muss gegen Hombruch mit Tarik Kurt einen wichtigen Spieler ersetzen.
FC Altenbochum – VfL Kamen (So. 15 Uhr, Kunstrasen Am Pappelbusch, Am Pappelbusch 38 in Bochum).
Mehmet Kara (VfL): Wir haben die katatastrophale Schiedsrichter-Entscheidung aus dem 1:1-Spiel zuletzt gegen Eichlinghofen immer noch im Hinterkopf. Die hat uns zwei Punkte gekostet. Doch der Blick muss vielmehr jetzt auf das Gastspiel beim Tabellenachten Altenbochum gerichtet sein. Ich habe mich vorbereitet per Videoanalyse und weiß, dass Altenbochum eine erfahrene Mannschaft stellt mit gutem Umschaltspiel und zuhause besonders stark ist. Das wird nicht einfach für uns. Wir müssen auf Ballgewinne spielen, wenig Fehelr machen und vorne unsere Chancen nutzen. Emre Demir fehlt rotgesperrt, wahrscheilich auch Maxim Limanski. Alle anderen Spieler stehen im Kader. An Spitzenreiter Roj – zehn Punkte Abstand – werden wir wohl nicht mehr herankommen, aber unsere zweiten Tabellenplatz wollen wir festigen und auf die Aufstiegsrelegation hoffen.
Bildzeile: Beim Königsborner SV fehlt am Sonntag im Heimspiel gegen Wanne der gesperrte Veit Wettklo (Mitte) / Foto Sascha Skroblin.





