
Fußball, Bezirksliga 8: SSV Mühlhausen – Kamener SC 2:4 (2:2). Revanche geglückt. Nach der 0:5-Hinspiel-Niederlage setzte sich der Kamener SC im Mühlhausener HSI-Sportpark verdient mit 4:2 durch. Die Gastgeber stellten sich zwar nach der 1:7-Packung zuletzt in Lohauserholz verbessert vor, zeigten sich aber nur in den ersten 45 Minuten als ebenbürtig, wo es dann auch 2:2-Unentschieden stand. Am Ende legten die Gäste noch zwei weitere Tore drauf und fuhren den Dreier ein.
Anfänglich entwickelte sich ein weitgehend ausgeglichenes Spiel mit wenig Chancen vor beiden Toren. Es dauerte immerhin 26 Minuten bis zum ersten Treffer. Der ging an KSC-Torjäger Moritz Denninghoff mit seinem 22. Saisontreffer. Er langte noch ein zweites Mal kurz vor dem Pausenpfiff zum 2:2-Ausgleich hin. Zwischenzeitlich hatte Linus Hagedorn die Gastgeber mit einem Doppelpack 2:1 in Führung gebracht.
Nach dem Wiederanpfiff verstärkte Kamen seine Bemühungen, wirkte stabiler, nutzte Mühlhausener Fehler im Spielaufbau aus und erhöhte durch Sitki Üstün sowie Levin Schinow auf 4:2 – das Endergebnis. Die Woller-Truppe dagegen fand in der Offensive kaum noch statt, Torchancen blieben ebenso Mangelware.
Der SSV tritt am kommenden Spieltag beim SVF Herringen an, während die Kamener Osmanlispor zuhause empfangen.
Trainerstimmen
Marc Woller (SSV): Eine verdiente Niederlage. KSC hat mehr für das Spiel getan. Wir haben versucht, gegenüber letzter Woche stabiler zu stehen. Eigentlich Fehler zu minimieren. Wir haben aber auch wieder drei Fehler gemacht zu den Toren. Die Luft ist raus.
Ahmet Kahya (KSC): Wir sind gut angefangen, sind 1:0 in Führung gegangen. Danach haben wir den Gegner in zwei Situationen eingeladen. Da waren sie 2:1 vorne. Dann machten wir das 2:2. 1. Halbzeit war das Unentschieden in Ordnung für beide Seiten. 2. Halbzeit haben wir es besser gemacht, mehr für das Spiel getan, haben Mühlhausen kaum Chancen gelassen und zwei weiter Tore gemacht. Wir haben gut nach vorne gespielt, die Treffer waren gut herausgespielt. Es war ein verdienter Sieg.
SSV: Mesewinkel-Risse, Schmidt, Hagedorn (55. Richter), Ibeme, Gretzinger, Sommer, Lukas, Antonio, Marchewka, Paschedag (82. Ojo), Weiß.
KSC: Vollmer, Milder, Gün, Üstün (69. Schinow) M. Denninghoff (90. +1. Olesniewicz), P. Denninghoff, Sönmez, Gül (86. Zientek) Lehmann, Türkkan, Jans (88.Can).
Tore: 0:1 (26.) M. Denninghoff, 1:1 (30.) Hagedorn, 2:1 (33.) Hagedorn, 2:2 (42.) M. Denninghoff, 2:3 (68.) Üstün, 2:4 (90.) Schinow.
Bildzeile: KSC-Torjäger Moritz Denninghoff (re.) gewinnt hier das Kopfballduell gegen den eigentlich größeren Damian Marchewka.





