37:21 – TuRa-Damen lassen Tabellendritten auch im Rückspiel keine Chance – klasse Leistung

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Handball, Oberliga Frauen: SG TuRa Halden-Herbeck – HC TuRa Bergkamen 21:37 (8:18). Klasse! Die TuRa-Damen haben am Donnerstagabend im Nachholspiel in der Hagener Sporthalle Wehringhausen auch den zweiten Vergleich gegen den Tabellendritten eindrucksvoll gewonnen. Hieß es im ersten Aufeinandertreffen 41:22, so bejubelten TuRa-Trainer Andre Brandt und seine Damen jetzt einen ähnlich hohen Sieg. 37:21. Es war der fünfte Saisonsieg und damit untermauerte Bergkamen weiterhin als Tabellenvierter die Ansprüche auf die Teilnahme an der Aufstiegsrunde eindrucksvoll. Immerhin hat man noch zwei bis drei Spiele weniger aufzuweisen als die Konkurrenz.

Von Beginn hatten die TuRa-Damen das Heft des Handelns in der Hand. Da störte auch die ungewohnte Harzfreiheit in der Halle nicht. Sophia Jaworski eröffnete in der 3. Minute den Torreigen. Vanessa Rohlf legte in der gleichen Minute zum 2:0 nach und erneut Jaworski stellte das Ergebnis nach fünf Minuten auf 3:0. 3:0 – ein erstes Ausrufezeichen. Damit unterstrich die Brandt-Truppe früh ihre Siegerambitionen. Man blieb auf der Siegerstraße: Romina Jackenkroll zum 6:2 (12.), sie erhöhte zum 15:5 (22.) und stellte mit 18:8 auch das Halbzeitergebnis her.

Diesen Zehn-Tore-Vorsprung ließ sich die weiterhin stark aufspielende Bergkamener Mannschaft auch im zweiten Durchgang nicht nehmen. Im Gegenteil, am Ende betrug die Tordifferenz gar 16 Treffer. TuRa blieb ungefährdet, setzte weiter auf eine starke Abwehrleistung und erlaubte sich wenige technische Fehler. Emily Ritter gelang das 31:15 (46.), Elisa Brügger das 33:17 (51.) und den TuRa-Schlusspunkt zum 37:20 setzte Juliane Cramer 50 Sekunden vor der Schlusssirene.

Eine ganz starke Leistung, den die TuRa-Damen am Samstag erneut auswärts beim Tabellenführer Netphen zu gerne wiederholen möchten. In der Form dürfen sie sich auch im Sauerland etwas ausrechnen

TuRa-Trainer Andre Brandt: Wir haben eine super Leistung gezeigt, waren von der ersten Minute an gut im Spiel. Alles konnte umgesetzt werden, was wir uns vorgenommen haben. Unsere Einstellung war klasse. Der Gegner hat keine Lösungen gegen unser Angriffsspiel gefunden. Wir haben vorne wenig technische Fehler gemacht und in der Abwehr super gestanden. In der 2. Halbzeit haben wir etwas durchgewechselt, noch etwas ausprobiert. Auch das hat funktioniert, ohne dass ein Leistungsabfall zustande kam. Alle haben 100 Prozent gegeben. Da kann man nur stolz sein.

HC TuRa: Schöße, Montag; Weinert, Jaworski 9, Dinkhoff 1, Holtsträter 1, Jackenkroll 5, Kneller 2, Rohlf 8, Ritter 2, Brügger 4, Bloeß 4.

Bildzeile: Sophia Jaworski (li.) war mit insgesamt neun Toren erfolgreichste Werferin auf Seiten der TuRa-Damen in Hagen.

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