
Handball-Regionalliga, Frauen: Königsborner SV – Teutonia Riemke 20:24 (14:13).
Celine Pelz brauchte nach ihrer langen Verletzungspause überhaupt keine Eingewöhnungszeit und wirbelte in den Angangsminuten die Riemker Deckung ordentlich durcheinander. Nach einer Parade der sehr starken KSV-Torhüterin Ira Schöße und einem langen Pass nach vorne machte Pelz auch gleich das erste KSV-Tor zum 1:1.
Fünf Treffer standen bei Pelz am Ende auf dem persönlichen Zettel. Und es lief zunächst beim heimischen Regionalligisten. Nach einer Viertelstunde verwandelte Jona Krollmann einen Siebenmeter zur 8:4 Führung und legte kurz danach noch einen Treffer zum 10:6 nach. Ausgerechnet eine Zeitstrafe gegen Riemke ließ das Spiel zugunsten der Gäste kippen. Riemke legte einen 5:0-Lauf auf das Parkett und die ehemalige Königsbornerin Sarah Remer sorgte beim 11:10 für die erste Gästeführung. „Da haben wir uns in der Überzahl falsche Lösungen überlegt“, so Harbach, der in diesem Zusammenhang die überragenden Leistungen der Torhüterinnen beider Teams hervorhob. Doch bis zur Pause blieb der KSV beim 14:13 noch knapp vorne.
Nach dem Seitenwechsel blieb es bis zum 18:18 ausgeglichen. Danach erspielte sich Riemke eine Führung, die bis zum Abpfiff Bestand hatte. Garant auf Riemker Seite war dabei Keeperin Marie Remer, die in der Schlussphase einige „Hundertprozentige“ des KSV entschärfte. Aber auch KSV-Keeperin Ira Schöße glänzte mit 17 Paraden und machte ein ganz starkes Spiel.
In der Tabelle verbleibt Königsborn mit nunmehr 6:10 Punkten auf Rang sieben. Am nächsten Samstag geht es im schweren Auswärtsspiel zum verlustpunktfreien amtierenden Westfalenmeister LiT Tribe.
KSV-Trainer Kai Harbach: „In der ersten Halbzeit war es ein sehr gutes Spiel von beiden Mannschaften. Celine Pelz hat uns sehr gut getan im Aufbauspiel. Sie hat viel Tempo und Druck reingebracht. In der zweiten Halbzeit machten wir nur sechs Tore. Da hat der Rückraum einfach zu schlecht abgeschlossen. Und auch die Wurfausbeute von Linksaußen war eine Vollkatastrophe. Hinzu kamen 13 technische Fehler. Unsere Leistung heute war trotzdem insgesamt in Ordnung. Riemke ist ja keine schlechte Mannschaft. Das war ein ganz anderer Auftritt als noch letzte Woche. Aber wir brauchen auch nicht drumherumreden. Wir sind im Abstiegskampf angekommen.
Torfolge: 1:0, 3:0, 5:3, 7:4, 9:6, 10:11,13:12, 14:13 – 15:14, 16:16, 16:17, 18:18, 18;20, 20:21, 20:24.
KSV: Schöße, Seelbach – Lorenz, Schroth, Wrede (1), Albrecht, Axtmann (5), Krumscheid (1), Pelz (5), Halstenberg (1), Kucharczyk, Eckey (1), Bücker, Steinweg, Krollmann (6/2), Schimanski.
Strafminuten: 8 / 4.
Bildzeile: Auch im Heimspiel gegen Teutonia Riemke zeigte der Königsborner SV besonders in der 2. Halbzeit wieder deutliche Schwächen in der Offensive. Trotz einer Steigerung des KSV im Vergleich zum Spiel der Vorwoche nahmen die Gäste am Ende nicht unverdient beim 24:20 beide Zähler mit nach Bochum.





