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Freitag.19.Juni.2026
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Westfälischer Tennis-Verband erhält moderne Tennishalle mit integriertem Athletikbereich




Tennis: Der Westfälische Tennis-Verband (WTV) erweitert seinen Bundes- und Landesstützpunkt in Kamen um eine moderne Tennishalle mit integriertem Athletikbereich. Auf einerFläche von rund 1.300 Quadratmetern entstehen zusätzliche Trainingsmöglichkeiten für den Leistungs-und Nachwuchssport. Das Investitionsvolumen von insgesamt 2,7 Millionen Euro wird von Bund und Land NRW mit 80 Prozent gefördert.

Erster Spatenstich ist für Ende 2026 vorgesehen

Die ersten Planungen für die Erweiterung des Stützpunktes begannen bereits im Jahr 2021. Nach intensiven Vorbereitungen wurden die Bauanträge im Mai 2025 eingereicht. Der erste Spatenstich ist für Ende 2026 vorgesehen. Die veranschlagte Bauzeit beträgt rund ein Jahr. Mit dem Neubau schafft der WTV optimale Voraussetzungen für die weitere Entwicklung des Leistungs-und Nachwuchstennis in Westfalen. Neben zusätzlichen Hallenkapazitäten entsteht ein moderner Athletikbereich, der den gestiegenen Anforderungen an ein ganzheitliches und professionelles Training Rechnung trägt. „Mit diesem Projekt investieren wir gezielt in die Zukunft unseres Leistungszentrums und schaffen Rahmenbedingungen, die dem modernen Leistungssport gerecht werden. Unsere Talente und Kaderathletinnen und -athleten erhalten künftig noch bessere Trainingsmöglichkeiten, um sich nationalund international erfolgreich entwickeln zu können“, sagt WTV-Geschäftsführer Andreas Plath. „Gleichzeitig setzen wir mit dem Bau ein klares Zeichen für Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit und langfristige Standortentwicklung.“

Besonderer Wert auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gelegt

Architektonisch umgesetzt wird das Projekt durch das Kamener Architekturbüro Peter Tillmann. Besonderer Wert wurde dabei auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gelegt. Die Konstruktion basiert auf einem Tragwerk aus Brettschichtholz, das CO₂ speichert und sich durch eine hohe Langlebigkeit auszeichnet. Ergänzt wird dieses durch eine recyclebare Textilmembran im Dach- und Fassadenbereich.

Darüber hinaus ermöglicht die lichtdurchlässige Membran eine natürliche Ausleuchtung der Sportflächen und reduziert den Energieverbrauch erheblich. Gleichzeitig sorgt die Konstruktion für ein angenehmes Klima ohne Hitzeeffekte im Sommer oder Kälteeffekte im Winter. Die besondere Dachform verbessert zudem die Akustik in der Halle und reduziert störende Echoeffekte. Dank des geringen technischen Ausstattungsaufwandes werden auch die späteren Betriebskosten niedrig ausfallen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt des Projekts ist die konsequente Umsetzung von Inklusion und Barrierefreiheit. Die gesamte Anlage wird inklusionsgerecht geplant und errichtet, um allen Nutzerinnen und Nutzern einen uneingeschränkten Zugang zu ermöglichen.

Oliver Kaczmarek: „Als Kamener bin ich natürlich stolz, dass weiterhin die besten Profis und Talente aus Deutschland hier trainieren und reifen.“

Während eines Besuchs am Bundes- und Landesstützpunkt informierte sich der Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek (SPD) über die geplante Verwendung der Mittel aus demSondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität in seinem Wahlkreis. „Es ist eine spannende Investition, weil sie den Spitzensport fördert und dieser hier auf hohem Niveau weitergeführt werden kann. Junge Athletinnen und Athleten werden hier aufgenommen und herangeführt und finden in Zukunft noch professionellere Bedingungen vor. Als Kamener bin ich natürlich stolz, dass weiterhin die besten Profis und Talente aus Deutschland hier trainieren und reifen“, so Oliver Kaczmarek.

Besonderer Dank an die Stadt Kamen und Bürgermeisterin Elke Kappen

Ein besonderer Dank gilt zudem der Stadt Kamen und Bürgermeisterin Elke Kappen, die das Projekt von Beginn an konstruktiv begleitet und unterstützt haben. Die enge Zusammenarbeit zwischen Verband, Politik, Verwaltung und Fördermittelgebern bildet die Grundlage dafür, dass der Bundes- und Landesstützpunkt Kamen seine herausragende Rolle im deutschen Tennissport künftig weiter ausbauen kann. Mit der Erweiterung stärkt der Westfälische Tennis-Verband nicht nur seinen traditionsreichen Standort in Kamen, sondern investiert nachhaltig in die Entwicklung zukünftiger Spitzensportlerinnen und Spitzensportler sowie in eine moderne und zukunftsfähige Sportinfrastruktur.

Bildzeile: (v.li.) Matthias Ruthmann (WTV), Elke Kappen (Bürgermeisterin Kamen), Oliver Kaczmarek (MdB für den Kreis Unna), Andreas Plath (WTV-Geschäftsführer), Jürgen Eilert (WTV-Vizepräsident Finanzen), Peter Tillmann (Architekt), Veronika Rücker (DTB-Vorstand)