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Dienstag.21.Apr..2026
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VfL muss sich Brackel 0:2 verdient geschlagen geben




Fußball, Landesliga: SV Brackel – VfL Kamen 2:0 (0:0). Am 23. Spieltag musste sich der VfL Kamen mal wieder geschlagen geben und kassierte in Brackel, dem Dino in der Landesliga, verdientermaßen die dritte Saison-Niederlage.

Die ersten 45 Minuten lieferten sich beide Mannschaften einen eher langweiligen Kick ab, der auch mit einem 0:0 endete. Mehr Aktionen taten sich nach der Pause auf. Brackel hatte die Führung auf dem Fuß, aber auch Kamens Kapitän Emre Demir versprühte Torgefahr wie dann ebenso Görkem Ücüncü. Ein paar Minuten früher hatte aber Brackels Schülke seine Farben in Führung bringen können. Vor allem in den Schlussminuten drängte die Kara-Truppe auf den Ausgleich, hatte aber nicht die passenden Lösungen und das Glück im Abschluss. Im Gegenteil, Brackel erzielte das 2:0 per Strafstoß kurz vor dem Schlusspfiff. VfL-Keeper erlaubte sich ein unnötiges Dribbling im eigenen Strafraum, verlor den Ball, foulte und der Schiri entschied auf Strafstoß. Den verwandelte erneut Schülke zum 2:0-Endstand.

VfL-Trainer Mehmet Kara: Brackel war ein unangenehm zu bespielender Gegner, der recht aggressiv zu Werke gegangen ist. Er hat früh gestört und uns teilweise den Schneid abgekauft. Bei Ballbesitz haben wir fehlerhaft agiert und den Gegner zu gefährlichen Kontern eingeladen. Wir dagegen hatten auch zwei, drei gute Torchancen, sie aber leider nicht genutzt. Ich glaube, wir hätten noch weitere 90 Minuten spielen können und kein Tor erzielt. Das war eine verdiente Niederlage. Bei dem Elfer zum 2:0 ist allerdings ein Foulspiel an unserem Torhüter Joel Kiranyz vorausgegangen.

VfL: Kiranyaz, Kilinc (51. Witt), Hildebrandt, Celik, Kocakus, Demir, Ücüncü (70. Limanski), Demircan, Oxe (46. Mochuliak), Gohr, Karaduman.
Tore: 1:0 (63.) Schülke, 2:0 (87.) Schülke, Strafstoß.

Bildzeile: Ein unnötiges Dribbling im eigenen Strafraum von VfL-Torhüter Joel Kiranyaz (re.) führte zum Ballverlust und zu einem Foulspiel, was den Elfmeter zum 2:0 zur Folge hatte.