VfL Kamen fehlen drei Tore zum vorzeitigen Klassenerhalt

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Handball, Landesliga: VfL Kamen – VfL Brambauer 33:30 (19:15). Zum Ende der Saison hat der VfL seine Form gefunden, siegte in den letzten sechs Spielen fünf Mal. Doch gerettet ist er immer noch nicht. Den Klassenerhalt könnte er erst am letzten Spieltag perfekt machen. Dazu bedarf es eines Sieges beim Tabellenzweiten HSG Rauxel-Schwerin.

Die Chance, die Klasse vorzeitig zu sichern, bestand bereits am Samstag im Heimspiel gegen den mitgefährdeten VfL Brambauer. Einen Sieg mit sechs Toren Unterschied hätte es bedurft. Es wurden aber beim 33:30 nur drei und so muss man weiter bangen.

Diese so wichtige Sechs-Tore-Differenz konnte der VfL zu keinem Zeitpunkt din dem sehr hektischen Spiel erreichen. Es waren jeweils nur fünf Treffer – dafür zeichneten Tobias Goeke mit dem 25:20 (39.) und Henning Lehmkemper mit dem 29:24 (50.) verantwortlich. Am Ende stand nur ein 33:30 an der Anzeigentafel in der gut besuchten Koppelteich-Sporthalle. Diesen letzten Kamener Treffer erzielte Goeke, der sein letztes Spiel für den VfL vor heimischem Publikum bestritt und seine Karriere beenden wird.

VfL-Trainer Uwe Nitsch: Wir hätten das Spiel ‚mit sechs‘ gewinnen müssen. Das haben wir nicht geschafft. Wir sind wieder mal uns selbst gescheitert. Die Dinge, die lange Zeit gut funktioniert haben, haben wir leider in der entscheidenden Phase nicht gut hinbekommen. Wir haben zu hektisch gespielt, zu viele einfache, technische Fehler gemacht. Wir haben jetzt noch die eine Chance, wir müssen in Rauxel gewinnen. Wichtig aber, dass wir erst einmal das Spiel gegen Brambauer für uns entschieden haben.

VfL: Mohr, Presch; Schuster 4, Kuropka 6, Goeke 2, Schulte, Merten, Keck 6, Römermann, Wilking, Nie 1, Lehmkemper 3, Drees 3, Ligges 8.

Bildzeile: VfL-Trainer Uwe Nitsch beschwört seine Mannschaft, einen Sieg mit sechs Toren Unterschied einzufahren. Dann wäre man gerettet. Es klappt (noch)nicht.

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