TuRa-Trainer Andre Brandt sieht sein Team auf Augenhöhe mit Riemke




Handball, Oberliga Frauen: SVF Bochum-Riemke – HC TuRa Bergkamen (Sa. 19.15 Uhr, Heinrich-Böll-Sporthalle, Wielandstraße/Gretchenstraße in Bochum). Zwei Spieltage sind bisher gespielt in der Verbandsliga. Die Tabelle weist Riemke mit zwei Siegen mit auf Tabellenplatz eins aus – TuRa dagegen trägt die Rote Laterne nach zwei Niederlagen. Klar, die Gastgeber haben die Favoritenrolle inne. Doch das spielt für TuRa-Trainer Andre Brandt (noch) keine Rolle. “Wir wissen, dass in den beiden Spielen gegen, ASC Dortmund und TV Hoerste mehr möglich gewesen wäre. Wir sind in beiden Spielen an uns selbst gescheitert.”

Auf jeden Fall hatte man sich einen ganz ganz anderen Saisonstart vorgestellt nach der guten Vorbereitung.  Der TuRa-Trainer: “Wir wissen, dass in den beiden Spielen gegen ASC Dortmund und TV Hoerste, mehr möglich gewesen wäre. Wir sind an unserer Chancenverwertung gescheitert. Wir waren nicht konzentriert genug, hatten nicht die Abschlussqualitäten. Das sind unsere Probleme, wenn wir die in den Griff kriegen und mehr sichere Aktionen einbringen können, dann werden wir in Riemke die zwei Punkte holen. Es liegt hauptsächlich an uns, dass wir die Tore nicht machen. Die Chancen dazu haben wir ohne Ende. Dass die Mädel es können, haben sie in der Vorbereitung hinreichend gezeigt.”

Riemke ist nach Einschätzung von Brandt eine Mannschaft, die er auf Augenhöhe mit seinem Team sieht. Im letzten Jahr gab es im Vergleich ein Unentschieden und eine Niederlage. “Die Mannschaft kommt extrem über das Tempo. Da müssen wir sofort in eine Abwehrsituation kommen, denen den Spielfluss brechen.  Im gebundenen Spiel sind sie ein bisschen schwächer”, sieht er die Möglichkeiten für sein Team. TuRa muss allerdings ohne fünf Spielerinnen auskommen. Als da sind Emily Ritter, Joyce Wicke, Michelle Holz, Martha Engemann und Torfrau Diana Misiok. Anna Mohr und Lisa Kindmann helfen aus der  Reserve aus.

Bildzeile: Fehlt dem HC TuRa in Riemke – Torfrau Dana Misiok (li.).