TuRa-Herren starten beim Oberliga-Aufsteiger Herdecke in die neue Saison




Handball, Oberliga Herren: HSG Herdecke/Ende – HC TuRa Bergkamen (So. 17 Uhr, Sporthalle Bleichstein in Herdecke). Saisonstart in der Herren Oberliga. Die Reise der TuRaner geht am Sonntag zum Aufsteiger Herdecke. Da wird sich zeigen, wie weit die neu aufgestellte Mannschaft – eine Mischung aus gestandenen Oberliga-Spielern und jungen Neuzugängen – schon ist. Allerdings wird Cheftrainer Thomas Rycharski urlaubsbedingt fehlen. Auf der Bank sitzt sein Vertreter Lars Stratmann.

Der hat zusammen mit dem Sportlichen Leiter Mirco Kauer – er fehlt auch am Sonntag – das Team auf den Saisonstart vorbereitet. „Die Vorbereitung war gut und intensiv“, blickt Mirco Kauer zurück. Schwerpunkt bei den Trainingseinheiten und den Testspielen war, die Neuzugänge zu integrieren und Abläufe reinzubringen. Kauer: „Das wird aber noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Wir stellen eine junge Truppe. Hungrige Leute, die Spaß am Handball haben und mit Tempo agieren wollen. In der Defensive wurde an einem neuen System gebastelt und die Angrifffe sollen flexibler vorgetragen werden. Die Stimmung ist gut und die Anspannung groß vor dem ersten Match. Wichtig wird sein, von Anfang an in Herdecke im Spiel zu sein. Die Gastgeber spielen mit viel Tempo, kommen über die erste und zweite Welle und stellen eine 3:1-Abwehr. Sie werden versuchen, uns vor Probleme zu stellen. Ein unangenehmer Gegner. Sie haben drei Schlüsselspieler, die es auszuschalten gilt.“ Das sind die Erkenntnisse von Stratmann und Kauer über den Gegner. „Darauf  werden wir uns einstellen.“

Beim HC TuRa steht Pascal Terbeck wieder im Kader. David Honerkamp und Josef Stolina indes sind verletzt und werden nicht zur Verfügung stehen. Zielsetzung: Die Mannschaft – mit den Neuen Keller, Bernhard, Walker, Kesper und Litvinov – soll sich schnell finden, gut in Herdecke starten und den Weg ins obere Mittelfeld finden.

Bildzeile: Für den urlaubenden Chefcoach Thomas Rycharski wird Lars Stratmann in Herdecke das Sagen auf der Trainerbank haben.