
Handball, Oberliga Männer: SuS Oberaden – TuS Ferndorf 2 (Sa. 19 Uhr, Römerberg-Sporthalle). Sein Debüt als alleinverantwortlicher Trainer hatte sich Björn Schwarz sicher anders vorgestellt – in Hattingen-Sprockhövel wurde vor Wochenfrist mit 25:28 verloren, was weiterhin als Zehnter ein Platz im unteren Tabellendrittel bedeutet mit 10:20 Punkten. Doch der Coach sah Positives im Spiel seiner ersatzgeschwächten Cobras. Darauf will er am Samstag im Heimspiel gegen Ferndorf aufbauen.
Zwar fehlen ihm wahrscheinlich mit Timo Weber, Mika Kurr und Torhüter Finn Bernemann wieder wichtige Spieler, doch mit der Trainingsleistung und der Einstellung in dieser Woche war der SuS-Coach vollauf zufrieden und das lässt hoffen. Allerdings kann man sich auf einen Gegner wie Ferndorf im Vorfeld taktisch nie so richtig einstellen, denn man weiß nie, wer im jeweiligen Spiel personell von ihnen aufgeboten wird. Es kann durchaus sein, dass sie Verstärkung von oben, also aus der 2. Bundesliga, bekommen. „Für mich bleibt daher der Gegner eine Wundertüte“, mumaßt Björn Schwarz auch nach letztem Videostudium, „von daher müssen wir auf unsere eigenen Stärken setzen und sie ausspielen.“ Dass Ferndorf schlagbar ist, das haben die Oberadener im Dezember letzten Jahres bewiesen, als sie mit 24:23 siegreich waren. Ein Sieg wäre angesichts der aktuellen bedrohlichen Tabellenlage wichtig, denn bis zum rettenden Tabellenplatz sechs sind es nur drei Zähler. Anreiz genug für weitere zwei Pluspunkte.
Bildzeile: Der junge Rückraumspieler Mats Seiler steht sinnbildlich für den Kampfgeist der Cobras. Er ist längst nicht mehr nur ein Talent, hat sich zum Stammspieler entwickelt und übernimmt mehr und mehr Verantwortung.





