
Handball, Verbandsliga Frauen: SGH Unna Massen – HSG Wetter/Grundschöttel 32:35 (20:17).
Die Enttäuschung war spürbar in der EBG Halle. Die Frauen der SGH Unna hatten es selbst in der Hand: Ein Sieg gegen die Gäste aus Wetter – und der direkte Abstieg wäre kein Thema mehr gewesen. Die Ausgangslage war klar, die Motivation riesig. Doch am Ende stand eine schmerzhafte 32:35-Niederlage auf der Anzeigetafel.
Die Enttäuschung war spürbar in der EBG Halle. Die Frauen der SGH Unna hatten es selbst in der Hand: Ein Sieg gegen die Gäste aus Wetter – und der direkte Abstieg wäre kein Thema mehr gewesen. Die Ausgangslage war klar, die Motivation riesig. Doch am Ende stand eine schmerzhafte 32:35-Niederlage auf der Anzeigetafel.
Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie. Beide Teams suchten ihr Heil in der Offensive, das Tempo war hoch, die Zweikämpfe leidenschaftlich. Während Unna in der Abwehr zunächst noch nach der richtigen Zuordnung suchte, lief es im Angriff deutlich besser. Mit viel Mut und Spielfreude erspielten sich die Gastgeberinnen eine 20:17 Halbzeitführung.
Doch nach der Pause folgte der Bruch im Spiel. Wetter kam entschlossener aus der Kabine und setzte mit einem 5:0-Lauf ein deutliches Zeichen. Plötzlich lief Unna hinterher. Zwar kämpften die SGH-Damen unermüdlich, doch sie verließen ihren erfolgreichen Weg aus Durchgang eins. Im Angriff rannte man sich zu oft in der gegnerischen Abwehr fest, klare Abschlüsse wurden seltener. Gleichzeitig wurde die Partie härter. Viele intensive Aktionen bestimmten nun das Spiel, und nicht jede Situation wurde von den Unparteiischen zur Zufriedenheit der Gastgeberinnen bewertet.
Immer wieder versuchte Unna, sich heranzukämpfen. Doch näher als auf ein Tor sollte man nicht mehr herankommen. Am Ende mussten sich die SGH Frauen trotz großem Einsatz mit drei Treffern geschlagen geben. 32:35 – ein Ergebnis, das weh tut.*
Immer wieder versuchte Unna, sich heranzukämpfen. Doch näher als auf ein Tor sollte man nicht mehr herankommen. Am Ende mussten sich die SGH Frauen trotz großem Einsatz mit drei Treffern geschlagen geben. 32:35 – ein Ergebnis, das weh tut.*
Torfolge: 1:0, 2:1, 2:3, 5:3, 7:7, 10:10, 12:11, 12:13, 16:14, 20:17 – 20:21, 22:24, 24:24, 30:30, 32:32, 32:35.
SGH-Trainer Tim Severin: „Wir hatten heute die Chance, den Deckel auf den Klassenerhalt zu machen. In der zweiten Halbzeit verlieren wir leider unsere Struktur – das muss ich mir ankreiden. Es gibt immer zwei Sichtweisen, aber ich finde, meine Spielerinnen wurden heute nicht ausreichend geschützt von den Unparteiischen. Trotzdem dürfen wir so ein Spiel nicht verlieren. Ich hoffe, dass ich am Mittwoch alle im Training wiedersehe nach dieser Härte von Wetter.
Die Entscheidung im Abstiegskampf ist damit vertagt. Klar ist aber auch: Diese Mannschaft lebt, kämpft und wird alles daransetzen, sich am Ende zu belohnen.
Die Entscheidung im Abstiegskampf ist damit vertagt. Klar ist aber auch: Diese Mannschaft lebt, kämpft und wird alles daransetzen, sich am Ende zu belohnen.
SGH Unna Massen: Günther; Krippenstapel, Ortloff (6/2), Hering (9/4), Hoferichter (4), Frese, Van de Zand (1), Hillejan, Capote (4), Harnischmacher (6), Loos (2).
Bildzeile: Die SGH-Trainer Tim Severin (li.) und Sascha Rau waren sichtlich zufrieden mit Anna Hering, die neun Mal traf gegen Wetter. Nicht jedoch über die Niederlage.





