Senden zu stark für die „Cobras“

680

Handball, Verbandsliga Männer: SuS Oberaden – ASV Senden 25:30 (11:15). Der Tabellenzweite ASV Senden war an diesem Donnerstagabend zu stark für die „Cobras“ und revanchierte sich für die Hinspiel-Niederlage. Ohne den erkrankten Thomas Brannekämper und weiterhin ohne Fabian Lauber taten sich im Oberadener Spiel wiederholt Schwächen auf, die Senden zu nutzen wusste. Das führte am Ende zu der verdienten 25:30-Niederlage, die siebte in dieser Saison.

In den ersten zwölf Minuten sah es noch nicht danach aus. Til Stock, Simon Rodefeld und Paul Schuchtmann ließen dem Gast beim 4:3 (4.) nur einen knappen Vorsprung. Ab der 17. Minute mit dem 7:6 bog Senden auf die Erfolgsspur ein und hatte zur Halbzeit eine Führung von 15:11 herausgespielt. Diesen Vorsprung gab Senden auch nach der Pause nicht mehr ab, wenngleich Marvin Makus und Mario Schäfer im Tor wiederholt Sendener Torwürfe parieren konnten. Beide, ja, die ganze Oberadener Mannschaft vermochten nicht zu verhindern, dass der Tabellenzweite auf 24:16 (45.) und auf 28:21 (56.) davonzog. Das Spiel war für die Roth-Truppe verloren.

Schon am Samstag müssen die „Cobras“ wieder ran – dann geht es zum TuS Brockhagen.

SuS-Trainer Mats-Yannick Roth: Senden hat uns mit ihrer offensiven Deckung den Zahn gezogen. Wir waren darauf eingestellt, haben auch dafür trainiert, aber es taten sich zu viele Probleme auf, was die Abspiele, was Laufwege anging. Da merkte man, dass wir in dieser Woche zwar gut trainiert haben, aber in den letzten Wochen mit sehr wenig Leuten so was nicht trainieren konnten. Was das Zusammenspiel angeht, was die Laufwege angeht. Das hat man heute gemerkt. Da sind wir auf einen Gegner getroffen, der das sehr klug gelöst hat. Wir haben auch zu wenig Aggressivität in die Zweikämpfe gekriegt. Wenn das bei so vielen passiert, dann können wir gegen den Tabellenzweiten nicht bestehen. Damit haben wir das Spiel unter dem Strich auch verdient verloren.

SuS: Makus, Vetter; Hajduk, Gödecker 2, Herold 2, Rodefeld, P. Schuchtmann 4, Noe 2, Dittrich 1, Stock 2, Schichler, Holtmann, Kurr 1, Fehring 8.

Bildzeile: Nicht gerade zimperlich zeigten sich die Sendener Abwehrspieler bei ihren Aktionen. Wie hier bei der Attacke gegen den Oberadener Paul Schuchtmann zu sehen ist.

Vorheriger ArtikelVfL startet die Endspiele mit einem deutlichen Heimerfolg
Nächster ArtikelBestes Saisonspiel des HSC beim 1:1 gegen Tabellenzweiten FC Kaan-Marienborn – doch nach Ende der Vorrunde nur 20. und Vorletzter

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.