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Freitag.17.Apr..2026
Start Liga Bezirksliga RWU zeigt im Stadtderby Moral, größeren Siegeswillen und fährt wichtige Punkte ein

RWU zeigt im Stadtderby Moral, größeren Siegeswillen und fährt wichtige Punkte ein




Fußball, Bezirksliga: Rot-Weiß Unna – SSV Mühlhausen 5:3 (1:2). Wieder fünf Tore erzielte der Sieger des Unnaer Stadtderbys im direkten Vergleich. War es im Hinspiel ein 5:1 des SSV Mühlhausen, setzte sich Rot-Weiß Unna am Sonntag in der Eitzert-Immobilien-Arena am Unnaer Südfriedhof in einem emotional geladenenen Spiel mit 5:3 durch. Völlig verdient und ganz wichtig im Abstiegskampf. Denn: Mit dem sechsten Saisonsieg konnte RWU den Abstand auf den ersten Abstigskampf nunmehr um sechs Punkte vergrößern. Und das mit großer Moral und Siegeswillen. Drei Mal gerieten die Hausherren in Rückstand, drei Mal kamen sie zurück und machten am Ende die siegbringenden Tore.

Danach sah es in Halbzeit eins noch nicht aus. Mühlhausen ging durch Tore von Markus Sobala und Linus Hagedorn 2:1 in Führung – Christopher Gnatowski setzte mit einem Foulelfmeter einen Treffer dagegen. Es hätten mehr sein müssen für die Schmitt-Truppe, aber da zeigte man noch nicht die effektiven Abschlüsse vor dem gegnerischen Tor. Das änderte sich nach dem Wiederanpfiff. Da trafen Jesper Böhne zum zwischenzeitlichen 2:2, Niclas Beckerling per Doppelpack und Jan Niklas Grams in der Schlussminute. Mühlhausen erleichterte RWU diese Tore, indem man in den zweiten 45 Minuten eine indiskutable Abwehrleistung hinlegte. Sehr zum Ärger von SSV-Coach Marc Woller, der seiner Mannschaft zum Vorwurf machte, dass man sich seit Wochen die Tore selbst reinhaue.

Bildzeile: Groß war der Jubel im RWU-Lager. Derbysieger, Derbysieger skandierte man ausgelassen.

Trainerstimmen
Marc Schmitt (RWU): Zu Beginn trafen wir einmal die Latte und haben den Torhüter angeschossen. Da fehlte noch die Effektivität. Wir mussten  drei Mal einen Rückstand wegstecken. Und das in der Situation mit all den Sachen, die in der Rückrunde zuletzt passiert sind, und dann das Spiel noch so umzudrehen und auch verdient gewinnen. Alle Achtung. Ich bin sehr stolz auf die Mnnschaft.  Das waren ganz wichtige Punkte.
Marc Woller (SSV): Die 1. Halbzeit war noch halbwegs okay, die 2. Halbzeit dann absolut schlecht. Eine absolute Frechheit, wie wir aufgetreten sind.

RWU: Holtschulte, Appelhoff, Böhne (83. Amendolagine), Sickmann, Buschhaus, Hoffmann, Kloß, Konietzny, Beckerling, Czaja (88. Blume).
SSV: Mesewinkel-Risse (46. Menard), Sobala, Hagedorn, Ibeme, Gretzinger, Lukas, Antonio, Marchewka, Oruku (88. Ojo), Paschedag (70. Stegemann), Weiß
Tore: 0:1 (5.) Sobala, 1:1 (9.) Gnatowski Strafstoß, 1:2 (12.) Hagedorn, 2:2 (53.) Böhne, 2:3 (68.) Sobala, 3:3 (72.) Beckerling, 4:3 (85.) Beckerling, 5:3 (90.) Grams.

Bildzeile: RWU-Spieler Niklas Sickmann kann in dieser Szene den Ball behaupten vor dem Mühlhausener Leon Lukas.