Mit einem „Arbeitssieg“ springt der VfL auf Tabellenplatz zwei




Fußbll, Landesliga: VfL Kamen – YEG Hassel 3:0 (0:0). Der erwartet schwere Gegner stellte sich am Sonntag im Jahnstadion vor, spielerisch der bisher beste. Entsprechend viel Arbeit hatte der VfL gegen den Tabellenzwölften zu verrichten. Zwar stand am Ende ein 3:0-Sieg, aber es war laut VfL-Trainer Mehmet Kara „eine schwere Geburt“. Der zwölfte Saisonerfolg führte die Kamener auf Tabellenrang zwei, doch der Abstand nach ganz oben zu Spitzenreiter FC Roj beträgt immer noch acht Punkte.

Im ersten Durchgang erspielte sich Hassel Vorteile, kam auch zu zwei, drei guten Chancen und traf den Pfosten. Mehmet Kara räumte ein, dass man Glück gehabt habe, nicht in Rückstand geraten zu sein. Es sei so ein Spiel gewesen, wer das erste Tor macht, der dann auch gewinnen würde. Das gelang dem VfL in Person von Can Demircan nach einer Stunde. Rahim Kocakus ließ das 2:0 per Elfer folgen vier Minuten später. Devin Ugur setzte spät den Schlusspunkt zum 3:0. Der Kamener Trainer vergab ein Sonderlob an U19-Spieler Mohammed Celik. Auch die anderen Neuen vermochten zu überzeugen. Am kommenden Spieltag führt der Weg des VfL Kamen zum BV Herne-Süd.

VfL-Trainer Mehmet Kara: Hassel war bisher die spielerisch beste Mannschaft im Jahnstadion. Vom Spielverlauf war in der hitzigen Begegnung klar, wer das erste Tor macht, der gewinnt auch. Zum Glück waren wir das und der Sieg war am Ende auch verdient. Glück hatten wir allerdings in Halbzeit eins, als der Gegner zu hochkarätigen Möglichkeiten kam und auch einmal den Pfosten traf. Kämpferisch war das von uns eine eins mit Sternchen.

VfL: Kiranyaz, Kilinc, Hildebrandt, Celik, Kocakus, Demir, Demircan, Witt, Skrijelj, Ugur, Kurtulus; eingewechselt Ücüncü, Stefanidis, Oxe, Jurkiewicz.
Tore: 1:0 (59.) Demircan, 2:0 (63.) Kocakus Strafstoß, 3:0 (89.) Ugur.

Bildzeile: In dieser Szene kommt ein Hasseler Spieler eher an den Ball als der VfLer Can Demircan (re.). Der war Torschütze zum 1:0.