
Fußball, Westfalenliga 2: FC Iserlohn – Holzwickeder Sport Club (Sonntag, 10. Mai, 15 Uhr, Rasenplatz Hemberg-Stadion, Immermannstraße 210, Iserlohn)
Nur ausgesprochene Mentalitätsmonster helfen dem Holzwickeder SC in der nicht nur aktuell misslichen personellen Lage weiter. Bei noch vier Meisterschaftsspielen um die „goldene Ananas angesichts des 14-Punkte-Rückstands auf Spitzenreiter Hordel und acht auf den Zweiten aus Horsthausen, dazu fünf zu Wanne-Eickel und ein Zähler zu Erndtebrück sind die Themen „Direktaufstieg“ oder „Relegation“ längst außer Sichtweite geraten. Und wenn man ehrlich ist – das sogar seit Wochen. Um nicht ganz in den Freundschaftsspielmodus zu verfallen, sind nun Spieler gefragt, die „richtig Bock auf Fußball“ und Leistungsbereitschaft auch in schwierigen Zeiten haben.
Einer dieser Willigen meldete sich unter der Woche und ist bereit, sein zweites Comeback in dieser Saison trotz Studium in Leipzig zu feiern. Wesley Ambrose, allseits beliebter Spieler des HSC, ist bereit, noch mal die Sporttasche zu packen und die letzten Saisonspiele und das Kreispokalendspiel gegen die SG Massen zu bestreiten. In einem Leipziger Club hat er sich weiterhin fit gehalten – und ist nun bereit, dem HSC die letzten Prozente auf dem Weg zu einer am Ende doch noch ordentlichen Saison zu geben. Bereits am Sonntag in Iserlohn könnte er auf der Bank sitzen – und auch im Kader des Finals im des Kreispokals am 14. Mai stehen.
Einer dieser Willigen meldete sich unter der Woche und ist bereit, sein zweites Comeback in dieser Saison trotz Studium in Leipzig zu feiern. Wesley Ambrose, allseits beliebter Spieler des HSC, ist bereit, noch mal die Sporttasche zu packen und die letzten Saisonspiele und das Kreispokalendspiel gegen die SG Massen zu bestreiten. In einem Leipziger Club hat er sich weiterhin fit gehalten – und ist nun bereit, dem HSC die letzten Prozente auf dem Weg zu einer am Ende doch noch ordentlichen Saison zu geben. Bereits am Sonntag in Iserlohn könnte er auf der Bank sitzen – und auch im Kader des Finals im des Kreispokals am 14. Mai stehen.
„Wir könnten gerade eine tolle Hallenmannschaft sein“ – das erinnert mich eher an Futsal“
Ironie ist, wenn man trotzdem lacht. Aufgrund der personellen Ausfälle aufgrund von Verletzungen oder dienstlichen Verpflichtungen standen am Dienstag gerade zwölf Unentwegte auf dem Rasen. „Sechs gegen sechs – wir könnten eine tolle Truppe in der Halle beim Futsal sein“, kann HSC-Cheftrainer Kurtulus Öztürk nur noch mit trockenem Humor reagieren.
Nick Adamski und Jan Nielinger nicht dabei – Leo Mayka entsperrt
Die aktuelle Personallage mit Ausfällen ist geradezu ein Spiegelbild der gesamten Spielzeit. Nick Adamski muss in Iserlohn mit einer Zerrung pausieren. Jan Nielinger sitzt seine fünfte Gelbe Karte ab. Dabei ist nach Gelb-Sperre wieder Leo Mayka. Dazu kommen all die Langzeitverletzten. Cheftrainer „Kutte“ Öztük wird also wieder mal basteln müssen. Auch im Hinblick des einzigen Saisonhöhepunktes, den der HSC nun in Kürze vor der Brust hat: das Krombacher Kreispokalendspiel am kommenden Donnerstag, 14. Mai, um 17.30 Uhr gegen den souveränen Bezirksliga-Tabellenführer SG Massen (Anlage des Hammer SC, Rasenplatz der Sportanlage Fuchsbau, Hubert-Westermeier-Straße 4, Hamm).
Auch Iserlohn im Niemandsland der Tabelle – schwächste Offensive der Liga
Doch zurück zum sonntäglichen Gegner FC Iserlohn. Die Iserlohner befinden sich mit 37 Zählern kurz vor dem Abschluss der Saison im Niemandsland der Tabelle. Dem FCI muss man vor allem fehlende Durchschlagskraft im Angriff attestieren. Kein Team der Westfalenliga 2 markierte weniger Treffer als das Team des Ex-Holzwickeders Simon Naujoks. Nach 26 ausgetragenen Partien ist das Abschneiden des Heimteams insgesamt durchschnittlich: zehn Siege, sieben Unentschieden und neun Niederlagen. Der FC Iserlohn überließ den Gegnern in den letzten fünf Spielen jede Menge Punkte und sicherte sich nur einen Sieg. Aber zum Vergleich: Auch der HSC riss zuletzt keine Bäume aus. In den letzten drei Spielen wurde nicht ein Sieg davongetragen.
Statistik spricht für den HSC
Der HSC reist nicht nur mit der besten Defensive ins Hemberg-Stadion – sondern liegt auch in der Statistik vorne. In 18 Duellen gab es aus HSC-Sicht sieben Siege, acht Remis und drei Niederlagen. Das Hinspiel in Holzwickede gewann der damalige Gastgeber HSC durch ein Tor von Leo Mayka in der 55. Minute mit 1:0. Den letzten Holzwickeder Sieg beim FC Iserlohn gab es am 25. September 2022, als sich die Elf damals mit 4:1 durchsetzte.
Nico Kleinegesse vom FC Westerloh-Lippling pfeift
Unparteiischer der Begegnung ist Nico Kleinegesse. Der studierte Wirtschaftswissenschaftler pfeift für den vom FC Westerloh-Lippling.
Bildzeile: Wesley Ambrose (li.) steht für die letzten Meisterschaftsspiele und für das Endspiel um den Krombacher Kreispokal wieder zur Verfügung.





