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Marie Wember schrammt knapp an EM-Medaille vorbei RSV-Juniorenfahrerin zeigt starke Leistung in Slowenien




Radsport: Stolz kam Marie Wember vom RSV Unna von ihrem Einsatz mit der deutschen Nationalmannschaft von der Europameisterschaft in Slowenien zurück. Sie war Teil der sechsköpfigen Gruppe der Juniorenfahrerinnen, die von German Cycling (GC) nominiert wurden. Sie wurde für das Straßenrennen und das Mixed-Relay-Rennen, ein kombiniertes Mannschaftszeitfahren für Frauen und Männer, nominiert.

Beim Straßenrennen wurde ihr mit einer Teamkollegin eine Helferrolle zuteil. Sie sollten schon zu Beginn durch Tempoverschärfungen das Rennenschnell machen und das Feld zerpflücken, damit die anderen Teammitglieder vorne in den Berg reinfahren sollten. Und die Taktik ging auf. Zwei Fahrerinnen von GC konnten mit einer kleinen Gruppe dem Feld davonfahren und belegten hinterher Platz drei und vier im Zielsprint. Erschöpft durch ihre Helferdienste kam sie dann in der zweiten Gruppe auf Platz 37 von 95 Starterinnen ins Ziel.

Durch ihren Einsatz ist aber das Wunschergebnis eines Podiumsplatzes von GC aufgegangen. Beim Mixed-Relay-Wettkampf drei Tage später haben die Männer nach ihrem Zeitfahren auf Position fünf liegend an das Team um Wember übergeben. Wember musste sich auch hier in den Dienst der Mannschaft stellen und fuhr All-Out mit nur zwei kurzen Wechseln von vorne den Berg hoch. Zwischenzeitlich rückte dasT eam durch ihren Einsatz bis auf den dritten Platz und damit Bronze vor. In der Abfahrt büßten sie leider wieder Zeit ein und fielen auf den undankbaren vierten Rang zurück. Nach der Enttäuschung überwog aber der Stolz auf die eigene Leistung. Nun endet für Wember die Zeit als Nachwuchsfahrerin und sie wechselt in die U23-Klasse.

Dreckig ging es zu bei den anderen RSV-Fahrern bei der Cyclocross-Bundesliga in Lohne

Dreckiger zu ging es bei den anderen Fahrern des Vereins bei der Cyclocross-Bundesliga in Lohne. Die Elite-Männer Felix Goliasch, Merlin Lauer, Justin Wolf und Tom Wendel standen hier am Start. Wolf und Lauer konnten sich auf dem zum Vorjahr neu abgesteckten Kurs in den Top Ten platzieren, Goliasch verpasste sie knapp. Nach zwei Defekten musste Wendel das Rennen vorzeitig beenden.

Im Nachwuchsbereich kämpften Fynn Wolf in der U15 und Till Steimann in der U17 mit dem für sie noch ungewohnten Terrain. Am Ende sprang für beide Fahrer der 15. Platz raus.

Max Koschel war in Hannover beim Stevens Cycling Cup im Einsatz. Er hatte überhaupt sein erstes Crossrennen und nutzte den schnellen und technisch anspruchsvollen Kurs, um Erfahrungen zu sammeln. Er war der jüngste Starter und erreichte dennoch den 8. Platz.

Bildzeile: Marie Wember beim Start vom Zeitfahren in Slowenien.