
Handball Regionalliga Frauen: Königsborner SV – HB Bad Salzuflen (So. 17 Uhr, Kreissporthalle). Mit einem Sieg und einer Niederlage sind die Handball-Damen des Regionalligisten Königsborner SV in die Saison gestartet. So gab es nach dem 30:22-Auftaktsieg gegen den Lüner SV am vergangenen Sonntag beim letztjährigen Tabellendritten DJK Everswinkel eine 29:33-Niederlage.
„Das war trotzdem ganz gut. Wir haben in der ersten Halbzeit mit drei Toren geführt. Kurz vor der Pause haben wir uns etwas den Schneid abkaufen lassen. Und dann sind wir fünf Sekunden vor der Pause bei Unentschieden nicht in der Lage, ein Tor zu verhindern. So ging es mit Rückstand in die Pause. Everswinkel war nach der Pause auf zwei, drei Treffer weg, bis wir nochmal zum 26:26 ausgleichen konnten. Wir bekamen aber die Rechtsaußen von Everswinkel nicht in den Griff. Die traf fast von der Eckfahne. Aber das Spiel war insgesamt deutlich besser als die Partie gegen Lünen“, blickte KSV-Coach Kai Harbach gar nicht mal unzufrieden auf die erste Saisonniederlage in Everswinkel zurück.
Der nächste Gegner Handball Bad Salzuflen, der am kommenden Sonntag um 17 Uhr in die Unnaer Kreissporthalle kommt, ist ein alter Bekannter. Früher auch unter dem Namen SG Knetterheide-Schöttmar in der Liga aktiv. „Für uns ist das ein richtungsweisendes Spiel. Das gibt uns vor, wo es zukünftig hingeht. Verlieren wir, können wir uns unten einsortieren. Wenn wir es gewinnen, bleiben wir oben dabei und haben dabei schon die schwere Aufgabe in Everswinkel hinter uns“, gibt Harbach die Vorgabe für die Partie gegen Salzuflen, die am letzten Spieltag mit 26:21 gegen die TG Hörste siegten und mit 4:0 Punkten einen glänzenden Saionstart hingelegt haben.
„Wir müssen uns in der Deckung richtig hinstellen“
Der Gegner aus der Kurstadt hat sich personell weiter verstärkt. „Da wissen wir, was auf uns zukommt. Beide Außen stark, gutes Kreisspiel und gute Torleute. Das wird eine richtige Hausnummer“, geht der Königsborner Trainer mit Respekt an das Spiel heran. In den ersten beiden Partien der neuen Saison wurde auf Königsborner Seite auch etwas anders gespielt. Die verletzte Leonie „Leo“ Schmitz wird schmerzlich vermisst. „Uns fehlt etwas das „Leo-Gen“. Dieses schnelle und überraschende Spiel, was Leo auszeichnet. Das Tempo fehlt uns, aber wir werden weiter dran arbeiten. Andere müssen dann mehr Verantwortung übernehmen“, stellt Harbach fest, der aber gleichzeitig Neuzugang Sophia Bücker lobend hervorhebt: „Sophia hat in Everswinkel ein Top-Spiel gemacht“. Zehn Treffer standen für die wurfgewaltige Rechtshänderin auf dem persönlichen Zettel.
Am Sonntag ist auch wieder Kreisläuferin Amrai Kleinkes dabei, die Harbach in der Deckung in Everswinkel vermisste. „Das ist sehr gut. Wir müssen uns in der Deckung richtig hinstellen. Amrai ist für uns im Deckungsbereich sehr wichtig und das ist natürlich eine schöne Option, die wir am Sonntag haben“. So kann Harbach bis auf Leonie Schmitz und Celine Pelz auf den kompletten Kader zurückgreifen.
Bildzeile: In Everswinkel zuletzt war Sophia Bücker mit zehn Treffern beste KSV-Torschützin / Foto KSV.





