
Fußball, Landesliga: Königsborner SV – SuS Kaiserau 2:2 (0:1). „Wenn die doch immer so gespielt hätten?“ Treffender Kommentar eines Kaiserauer Zuschauers zu der Leistung der Schwarz-Gelben in der 1. Halbzeit. Da hatten die Gäste Vorteile und lagen nicht unverdient 1:0 vorne. Am Ende erreichten sie ein leistungsgerechtes 2:2-Unentschieden, was aber mit Blick auf die Tabelle nicht richtig weiterhilft. Denn: Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt weiterhin zehn Zähler. Die Königsborner behaupten Tabellenplatz acht.

Bildzeile: Packende Zweikämpfe lieferten sich beide Mannschaften, und…
Bereits nach vier Minuten Torjubel beim SuS Kaiserau, als Fabian Lleshaj nach Vorarbeit von Kapitän Timo Milcarek für die 1:0-Führung sorgte. Die Folge waren Tempofußball und Möglichkeiten vor beiden Toren, wobei die beiden Torhüter, hier Lukas Leuchtmann (KSV) und dort Jonas Trebing (VfL), wiederholt im Blickpunkt standen.
Weitaus besser gestalteten die Hausherren die zweite Hälfe. Und Marvin Pietryga glich mit seinem zehnten Saisontreffer zum 1:1 aus. Dann dauerte es nach intensiven Spielszenen und mit Vorteilen für Königsborn bis in die Schlussminuten, wo dann weitere Treffer fielen. Der eingewechselte KSVer Enes Sali zeichnete für das 2:1 verantwortlich, doch nach drei weiteren Spielminuten antwortete der Ex-Königsborner Tarik Kurt mit dem 2:2-Endstand.
Trainerstimmen
Arndt Kempel (KSV): Wir nehmen das Positive mit, heute haben wir das erste Mal gezeigt, dass die Mannschaft in der Lage ist, nach einem Rückstand zurückzukommen. Für mich ein Schritt in die richtige Richtung. Am Ende sind es Kleinigkeiten, die uns den Sieg kosten. Kaiserau war uns in Halbzeit eins mental überlegen. Da waren wir unsauber und löchrig. Das haben wir 2. Halbzeit deutlich besser gemacht, ein paar Anpassungen vorgenommen und waren mehr als gleichwertig. Kompliment an den Gegner, das war vom Einsatz her eine Leistung, die wir so erwartet haben. 1. Halbzeit haben wir einfach nicht richtig dagegen gehalten.
Steffen Köhn (SuS): Ich nehme den Punkt gerne mit, kann damit im Moment gut leben. Ich bin sehr zufrieden, dass wir noch den Ausgleich gemacht haben. So müssen wir in jedem Spiel auftreten und auf Sieg gehen wollen. Das habe ich der Mannschaft nochmal klar gemacht. So müssen wir weiter auftreten. Gegen eine solide Landesliga-Mannschaft haben wir immerhin einen Punkt geholt. Alle, die heute auf dem Platz standen, haben geackert . Jetzt müssen wir bei den kommenden Aufgaben, gerade in den Heimspielen, weiter punkten.
Königsborner SV: Leuchtmann, Flechsig, Köhler, Val. Wettklo, Mujkic, Pietryga, Tönnes, Aichi, Efe, Maatalla, Conredel; eingewechselt Becker, Aydin, Nagendran, Sali, Haseldiek.
SuS Kaiserau: Trebing, Cakmak, Steffen, Lleshaj, Kurt, Suzano, Schulz, Yörük, Schiedel, Ojialo, Milcarek; eingewechselt Rebbert, Pebler, Seifert.
Tore: 0:1 (4.) Lleshaj, 1:1 (49.) Pietryga, 2:1 (84.) Sali, 2:2 (87.) Kurt.
Bildzeile: … und auch im Luftkampf waren beide Mannschaften voll bei der Sache / Foto Sascha Skroblin.





