
Handball, Oberliga Männer: HC TuRa Bergkamen – HSG Herdecke/Ende (Sa. 19.30 Uhr, Friedrichsberg-Sporthalle). Nächstes Heimspiel für die TuRa-Männer am Samstag. Nach dem unbefriedigenden 30:30 zuletzt gegen Schlusslicht Villigst-Ergste ist man nunmehr Gastgeber gegen HSG Herdecke/Ende. Ein Nachbarschaftsduell, Dritter (HSG/20:6 Punkte) gegen Vierter (TuRa 16:10 Punkte), spielt sich am Samstagabend in der Friedrichsberg-Sporthalle ab. TuRa-Trainer Thomas Rycharski sieht den Gegner als den Favoriten der Begegnung an. „Aufgrund ihrer Qualitäten müssten sie eigentlich noch höher in der Tabelle angesiedelt sein“, sein Werturteil.
Herdecke/Ende hat seiner Meinung Qualität im Kader: Eine eingespielte Mannschaft mit einer guten Mischung von Spielern mit Routine und jugendlichen Elan, sie stellen eine gute Mitte im Rückraum und agieren mit einer 3:1-Deckung. Wie das funktioniert, musste der HC TuRa schon im Hinspiel erleben, das verloren ging. Und in der Vorwoche ebenfalls der SuS Oberaden. „Darauf gilt es sich jetzt neu einzustellen“, so Rycharski, „wir wollen sie aber ärgern.“ Das soll aber keineswegs mit unüberlegten Aktionen, zu schnellen Abschlüssen passieren. Vielmehr mit ruhiger und konzentrierter Spielweise, aggressiver Deckung und schnellem Rückzugsverhalten ablaufen.
Thomas Rycharski kann personell alles aufbieten. Max Zyska musste wegen Halsproblemen im Training etwas kürzer treten, steht aber wohl zur Verfügung. „Wir sind gerüstet“, sieht der Bergkamener Coach doch zuversichtlich dem Nachbarschaftsduell entgegen.
Bildzeile: Der TuRaner Alexander Litvinov (re.) beim Versuch, ein Tor zu erzielen zuletzt im Heimspiel gegen Villigst-Ergste.





