
Handball, Oberliga Männer: HCE Bergkamen – HSG Hattingen Sprockhövel 39:27 (20:13). Den vierten Sieg im fünften Saisonspiel sicherte sich der HCE gegen „Kellerkind“ Hattingen Sprockhövel und festigte damit seinen Platz in der Spitzengruppe. Der Erfolg fiel mit 39:27 am Ende recht deutlich aus. Nach einem Stolperstart und einem 0:2-Rückstand brachte Lucas Prieser mit dem ersten seiner insgesamt elf Treffer seine Mannschaft nach acht Spielminuten auf Kurs und stellte die Weichen zu dem Heimerfolg.
Stark die Szene in der 13. Spielminute: Der wieder gut aufglegte HCE-Torhüter Tim Faber leitete mit einem präzisen Gegenstoß auf Prieser fast über das gesamte Spielfeld und abschließendem Tor mit den schönsten Angriff ein. Übertroffen wurde der Treffer noch von dem Tor zum 19:11 per Kempa-Trick, den Alexander Litvinov sehenswert vollendete (28.). Das gab natürlich noch mehr Selbstvertrauen und die Rycharski-Truppe konnte mit Tempospiel bis auf 14 Treffer davonziehen – erneut Prieser markierte das 27:13. Der klare Vorsprung veranlasste den Bergkamener Coach jetzt mehrfach zu wechseln und allen Spieler Einsatzeiten zu geben. Insgesamt eine starke Heimleistung.
Die nächste Aufgabe steht für den HCE Bergkamen am kommenden Samstag beim HSC Haltern-Sythen an.
Torfolge: 0:2, 1:2, 3:2, 5:3, 7:4, 10:4, 13:6,15:8, 19:11, 20:13 – 21:13, 24:13, 27:13, 28:15, 30:18, 33:20, 37:27, 39:27.
HCE-Trainer Thomas Rycharski: Wir sind mit 0:2 nicht so gut gestartet. Die ersten fünf Minuten klemmte es so ein bisschen. Danach hat man gesehen, dass wir über unser Tempospiel viele einfache Tore gemacht und gut gedeckt haben. Zur Halbzeit stand es bereits 20:13. Das war sehr gut. Dann haben wir viel gewechselt. Jeder hat seine Einsatzzeiten bekommen. Auch in der Höhe war der Sieg verdient. Man kann mit dem Spiel definitiv zufrieden sein.
HCE: Faber, Lohsträter: Krahn 4, Terbeck 3, Zyska, Stolina 4/4, Herrmann 2, Weber 3, Marten 4, Litvinov 4, Honerkamp, Prieser 11, Gonzales Tejeda 2.
Bildzeile: Der Bergkamener Lucas Prieser (2.v.re.) verdiente sich war mit elf Toren die Bestnote.





