
Handball, Oberliga Herren: OSC Dortmund – HC TuRa Bergkamen (Fr. 20.15 Uhr, Sporthalle Hacheney in Dortmund). Die Tabelle weist beide Teams als Nachbarn aus, also Fünfter (TuRa) gegen Sechster. Doch die Punktedifferenz relativiert das mit Fakten. Bergkamen hat zwei Spiele weniger und weist 20:16 Zähler auf, der OSC hat dagegen 17:23 stehen. Ab diesem sechsten Tabellenplatz beginnt auch die gefährdete Zone, zu der die TuRaner unbedingt Abstand halten wollen.
Runter will der HC TuRa auf keinen Fall rutschen, hat die Gelegenheit, innerhalb von einer Woche das Punktekonto anzureichern. Freitag geht es zum OSC, dann am folgenden Donnerstag das Nachholspiel gegen Hattingen und am Samstag wartet der Soester TV als Gegner. „Eine entscheidende Woche“, blickt TuRa-Trainer Thomas Rycharski voraus, „dann wissen wir auch, wohin unsere Reise noch geht.“
Doch zunächst gilt das Augenmerk dem OSC. Hier muss deren Zusammenspiel Rückraum – Kreis vor allem unterbunden werden. Für die Anspiele an seine Kreisläufer ist Joshua Krechel hauptsächlich beim OSC verantwortlich. Ein Tor mehr als der Gegner würde auch beim zweiten Treffen wiederum reichen. Das klappte im Hinspiel und TuRa landete einen 26:25-Sieg. Allerdings muss sich die Chancenverwertung verbessern, was sich zuletzt beim 26:26 im Stadtderby gegen Oberaden zeigte. Da wurden fünf Siebenmeter ausgelassen.
Beim HC TuRa fehlt Torhüter Till Schwenken, wird durch Ben Lohsträter ersetzt. Tim Faber steht jedoch zur Verfügung, wie die anderen Spieler aus dem TuRa-Kader auch.
Bildzeile: Auf Tore von Louis Hesse (re.) setzt man beim HC TuRa auch wieder am Freitagabend in Dortmund. Im Hinspiel traf er sechs Mal.





