Fußball-Bezirksliga: Trainerstimmen zum 13. Spieltag

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Fußball-Bezirksliga 8: Nach der Spielpause (Totensonntag) zuletzt sind alle fünf heimischen Bezirksligisten am Sonntag wieder im Einsatz. Am Holzwickeder Haarstrang steht das Derby HSC U23 – SSV Mühlhausen-Uelzen im Blickpunkt. Der Königsborner SV und die SG Massen wollen ihre Heimaufgaben zur Zufriedenheit lösen. Und der TSC Kamen möchte seine kleine Serie fortsetzen.

TSC Kamen – DJK TuS Körne (So. 14.30 Uhr).
Nail Kocapinar (TSC): Nach zwei Siegen zuletzt ist die Stimmung verständlicherweise gut. Auch die Trainingswoche verlief gut. Der Kader ist bis auf den erkrankten Enes Yavuz komplett. Mit Körne erwartet uns eine starker Gegner. Die entsprechende Taktik haben wir uns schon zurecht gelegt. Die gilt es jetzt am Sonntag umzusetzen. Wir wollen das Beste rausholen. Aus den letzten fünf Spielen vor der Winterpause wollten wir so viele Punkte einfahren wie möglich, um die Gefahrenzone zu verlassen. Nun, zwei Spiele davon konnten wir schon mal positiv gestalten. Den Rest wollen wir auch noch schaffen.

Königsborner SV – VfB Alstedde (So. 15 Uhr)
Andreas Feiler (KSV): Ich bin gesundheitlich so weit wieder fit, dass ich meine Traineraufgaben wahrnehmen kann. So stehe ich auch am Sonntag wieder an der Seitenlinie. Wir sind auf Alstedde vorbereitet, eine Mannschaft mit zweifellos vorhandenen Stärken. Sie haben eine gute Innenverteidigung und schalten schnell nach vorne um. Unsere Niederlage zuletzt in Körne ist abgehakt. Die Lehre daraus kann nur heißen, dass wir unsere zahlreichen Chancen effektiver nutzen müssen. Bei uns fallen weiter Wittwer und Mushaba sowie Gambino und Pagel aus. Der Kader ist aber breit genug, um die Ausfälle kompensieren zu können.

Bildzeile: Mit breiter Brust gehen Jassir Chamdin (re.) und Philipp Kohlmann mit ihren Massener Teamkameraden in das Heimspiel gegen Schlusslicht Lünen II.

SG Massen – Lüner SV II (So. 15.30 Uhr)
Marco Köhler (SGM): Auch gegen den Tabellenletzten wollen wir die Heimaufgabe seriös angehen, den Gegner beileibe nicht unterschätzen. Die 90 Minuten wollen wir erfolgreich bestreiten und den Sieg einfahren. Mit dem achten Saisondreier können wir uns möglicherweise noch weiter in der Tabelle verbessern.  Alles andere wäre eine große Enttäuschung. Der letzte 5:1-Auswärtserfolg in Wethmar hat das Selbstvertrauen weiter gestärkt.  Bis auf die Langzeitverletzten können wir unsere derzeit beste Formation aufbieten.

HSC II: „Nur Frage der Zeit, wann erste Erfolge kommen“

Holzwickeder Sport Club II – SSV Mühlhausen (So. 14.30 Uhr, Haarstrang-Sportanlage Opherdicke).
Claas Hoffmann (HSC II): Erneut sieht es personell nicht ideal bei uns aus. Andreas Heiß und Laurens Kruse haben in der Ersten am Donnerstag gespielt. Wir können sie daher nicht gegen den SSV einsetzen. Dazu kommen Langzeitverletzte sowie zwei Spieler, die erst ihre erste Impfung erhalten haben. Ich hoffe, dass wir Spieler aus dem erweiterten Oberligakader bekommen, die wieder genesen und am Donnerstag nicht zum Einsatz gekommen sind. In dieser Woche haben wir erneut das Defensivverhalten angesprochen und trainiert. 34 Gegentreffer bislang sind einfach zu viel. Mit Mühlhausen kommt jetzt ein Gegner, der bislang 43 Tore erzielt hat. Ich habe viele persönliche Gespräche geführt, um individuell auf die Stärken und Schwächen meiner Spieler eingehen zu können. Angesichts der Niederlagenserie ist es nötig, die Motivation hoch zu halten. Wir dürfen jetzt nicht die Köpfe hängen lassen, denn gerade in den letzten drei Spielen haben wir ja sehr gute Ansätze gezeigt. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann wir den ersten Erfolg feiern können.
Rene Johannes (SSV): Bei uns gibt es nach wie vor Ausfälle und einige Fragezeichen. Ich werde aber wohl 13, 14 Spieler auf die Beine stellen können. Die Zielrichtung ist klar, wir wollen die Punkte aus Holzwickede mitnehmen und dabei den Gegner absolut nicht unterschätzen. Danach kommt Sölde zu uns ins Mühlbachstadion und denen wollen wir weiter auf die Pelle rücken. Sonntag steigt im übrigen das Spiel Sölde – Hannibal. Zu wünschen wäre, dass die sich gegenseitig rupfen. Von daher gilt es wachsam zu sein und unsere sich bietenden Chancen nutzen.

Bildzeile: Torjäger Veit-Leander Wettklo (li.) und seine Königsborner Teamkollegen müssen im Heimspiel gegen Lünen die sich bietenden Torchancen besser nutzen als zuletzt gegen Körne / Foto KSV..

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