
Radsport: Einmal im Jahr wandelt sich die berühmte Düsseldorfer Einkaufmeile „Kö“ in ein Radsportmekka für die Rennfahrer. Bei der Veranstaltung „Rund um die Kö“ müssen die Sportler einen 1400m langen Rundkurs mit zwei schnellen 180 Grad Kurven zig Mal durchfahren und versuchen, als Erstes die Ziellinie zu überqueren.
Aber nicht nur das Rad-Event zieht die zahlreichen Besucher auf die Königsallee, sondern auch Stände zum Bummeln, Staunen, Essen und Trinken sorgen für Kurzweil. Da auch viele Charity-Rennen während des Tages veranstaltet werden, um Spenden für wohltägige Zwecke zu sammeln, beginnt das Event schon früh und geht bis in den Abend hinein.
So mussten die ersten Nachwuchsfahrerschon um 9 Uhr auf der Strecke stehen und Höchstleistungen abrufen. Den Anfang machte Max Koschel in der U13. Lange konnte er das Tempo der Spitzengruppe mitgehen und musste erst bei Rennende reißen lassen. Im Zielsprint sicherte er sich dann hauchdünn den vierten Platz.
Einen ähnlichen Rennverlauf erlebte auch Luis Schröder in der U15-Klasse, außer dass er mit dem dritten Rang auf das Podium steigen durfte. Auch er konnte sich im Zielsprint knapp gegen einen Kontrahenten durchsetzen.
In der U17-Klasse standen mit Mathilde Adden und Josefine Wendel gleich zwei RSV-Fahrerinnen am Start. Die beiden Jugendfahrerinnen setzten sich als einzige Mädchen direkt in die Spitzengruppe mit den zeitgleich startenden Jungs. Kurz vor dem Zieleinlauf konnte eine abgehängte Fahrerin mit Hilfe eines rausgefahrenen Jungen wieder auf die Spitzengruppe aufschließen und kämpfte ebenfalls mit um den Sieg. Wendel nutzte dann ihre Sprintqualitäten und fuhr der gesamten Gruppe davon und wurde erstes Mädchen und Zweite in der Gesamtwertung mit den Jungs. Adden fuhr auf den dritten Rang.
Marie Wember weitere Siegfahrerin
Eine weitere Siegfahrerin stand mit Marie Wember in der U19 an der Startlinie. Sie machte von Anfang an klar, dass sie den Sieg wollte. Runde um Runde vergrößerte sie den Abstand auf Rang zwei und gewann schließlich mit Rundengewinn das Rennen. Malte Biernat konnte sich in der männlichen U19 ebenfalls in den Top Ten verewigen und belegte den achten Rang.
Bildzeile: (v.li.) Josefine Wendel, Mathilde Adden, Luis Schröder und Max Koschel nach ihren Rennen





