Ballverluste in der Endphase bringen Oberadener Cobras um ein besseres Ergebnis




Handball, Oberliga Männer: SuS Oberaden – TuS Ferndorf 2  23:29 (11:14). Die Oberadener Cobras mussten sich im Heimspiel gegen die Ferndorfer Reserve geschlagen geben und konnten ihre prekäre Tabellenlage nicht verbessern. Sie sind mit 10:22 Punkten Elfter und weiterhin in akuten Abstiegsnöten.

Bis zur 44. Minute durften die Gastgeber noch auf ein besseres Ergebnis hoffen, denn der Abstand betrug hier durch den Treffer von Mika Matthies nur einen Zähler beim 19:20. Und zwölf Minuten später hieß es 22:25, als Hendrik Schuchmann verkürzen konnte. Dazu trug Torhüter Maurice Wicke mit starken Paraden auch mit bei. Doch durch unnötige Ballverluste brachte sich die Schwarz-Truppe um ihre Chancen „auf Mehr“und musste sich zur Schlusssirene noch deutlich geschlagen geben.
Torfolge: 0:1, 1:1, 1:3, 2:5, 4:5, 7:7, 7:9, 8:12, 11:14 – 12:14, 13:16, 16:18, 17:19, 18:19, 19:21. 20:25, 23:27. 23:29.

SuS-Trainer Björn Schwarz nach Spielende: Wir haben insgesamt 19 Bälle verworfen. Zu viele. Ferndorf hat das bestraft. So kann man auch nicht gewinnen. 23 eigene Tore waren bei der Endabrechnung zu wenig, 29 Gegentore Tore sind am Ende auch zu viele. Bis zur 55. Minute lagen wir nur mit drei Treffern zurück, dann fiel uns nicht mehr viel ein, wir verloren doofe Bälle. Vorne im Angriff stimmten die Kreuzungen nicht, dadurch hatten wir viele Ballverluste. Positiv, dass alle Spieler alles rausgehauen haben. Die Einstellung war besser, der Kampf stimmte. Das kann ich keinem absprechen. Es gab auch nicht so viele Zeitstrafen wie zuletzt. Darauf können wir aufbauen. Ich weiß, das wir noch viel Arbeit vor uns haben. Ich werde jedoch weiter arbeiten mit der Mannschaft, nicht aufgeben. Wir haben jetzt zwei Wochen Pause. Die Spieler können sich dann auskurieren. Gerade Mika Kurr, er ging angeschlagen ins Spiel. Das nächste Spiel ist gegen Voerde.

SuS: Wicke, Bernemann, Schäfer; Matthies 4, P. Schuchtmann, Ferkinghoff 2, Kreutzer, Kurr 5, Schubert, J. Weber, Webers 4, Junge, H. Schuchtmann 4, T. Weber 2, Seiler 2.

Bildzeile: Nicht immer deckten die Oberadener so konsequent in der Abwehr, wie es hier Robin Webers (2.v.li.) praktiziert.