
Handball: Zum ersten Auswärtsspiel des Jahres tritt der ASV Hamm-Westfalen am Samstagabend um 19:30 Uhr beim ATSV Habenhausen an. Gegen das Schlusslicht der 3. Liga Nord-West feierten die Westfalen am 3. Spieltag einen haushohen 43:33-Heimsieg.
Die Vorgabe für das Rückspiel in der Bremer Hinni-Schwenker-Halle ist klar: Der 14. Saisonsieg soll her, und das am liebsten so souverän wie beim ersten Aufeinandertreffen der Clubs. „Wir wollen direkt an die zweite Halbzeit gegen Wilhelmshaven anknüpfen“, betonte Trainer Jamal Naji, der eine weitgehend geräuschlose Trainingswoche hinter sich hat.
Spielmacher Pawel Krawczyk fehlte wegen eines Infektes einige Tage, ist aber bis Samstag möglicherweise wieder einsetzbar. Perspektivspieler Bram van der Vrede wird von der EM, wo er mit der niederländischen Nationalmannschaft teilnahm, zurückerwartet, am Wochenende aber in der zweiten Mannschaft Spielpraxis sammeln. Auch im Aufgebot der Bremer steht ein Perspektivspieler der Holländer, Marek Skwarczynski wechselte im Sommer mit 18 Jahren zum ATSV vom niederländischen Erstligisten HV Hurry Up.
„Der letzte Tabellenplatz darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass Habenhausen in der Lage ist, sehr schnellen Handball zu spielen. Aber unser Anspruch ist es, die nächsten zwei Punkte zu sichern“, verdeutlichte Naji. Kopf der Mannschaft des ATSV, die seit Januar von Marc Winter trainiert wird, ist Mittelmann Philipp Holst. Neben dem ehemaligen ASV-Torwarttrainer Stephan Nocke, der zunächst seit Saisonbeginn in Habenhausen tätig war, ist nun also auch Cheftrainer Matthias Ruckh nicht mehr dabei. Den Abwärtstrend konnte allerdings auch Winter bisher nicht stoppen, unter ihm kassierte der ATSV eine 29:38-Niederlage gegen Fredenbeck und ein 24:36 in Bielefeld.
Bildzeile: Trotz Bedrängnis kommt hier der ASVer Benedikt Kühn zum Torwurf. Szene aus dem Hinspiel gegen Habenhausen / Foto Wegener.





