
Fußball, Bezirksliga 8: 2:0 hieß es am Ende im Topspiel der Bezirksliga zwischen Spitzenreiter SuS Kaiserau und dem Dritten K.F. Sharri. Damit bleiben die Schwarz-Gelben auch nach dem 10. Spieltag weiter ungeschlagen ganz oben. Erster Verfolger ist weiterhin Rot-Weiß Unna nach dem 5:1-Auswärtserfolg in Bockum-Hövel, ebenfalls auch noch mit „weißer Weste“. Mit dem vierten Saisonerfolg gegen Herringen verbesserte sich der SSV Mühlhausen auf Tabellenplatz vier. Und der Kamener SC beendete seine Niederlagenserie mit einem 2:1-Heimsieg.
SSV Mühlhausen – SVF Herringen 2:1 (1:1).
Gerade mal zwei Minuten waren im HSI-Sportpark gespielt, da bejubelte Gastgeber SSV das 1:0 – Neuzugang Miles Powell hatte getroffen. Doch lange konnte sich Mühlhausen nicht über den Vorsprung freuen, denn mit einem Freistoß-Tor glich Herringen aus. Dann dauerte es bis zur 73. Minute, ehe Phil Richter das 2:1 besorgte. SSV-Schlussmann Robin Mesewinkel-Risse verhinderte vorher und in der Nachspielzeit das mögliche 2:2.
SSV-Trainer Leon Lukas: Wir haben 2:1 gewonnen, aber eine gute Leistung war das nicht von uns. Nach dem 1:1-Ausgleich agierten wir unsicher und vorne unkonzentriert. Es hat aber noch knapp gereicht.
SSV: Mesewinkel-Risse, Hagedorn (80. Stegemann), Schuhmacher (55. Friede), Lukas, Antonio, Basyigit, Powell (80. Cirak), Marchewka, Weiß, Richter (80. Ibeme), Wolff (89. Blindeck).
SVF: Linke, Mi. Scholtysik, Juhnke, Karmarzik, M. Scholtysik. Ay, Samadi, Saraman, Malbelegi, Bay, Husarek.
Tore: 1:0 (2.) Powell,1:1 (14.) Husarek, 2:1 (73.) Richter.
SSV in Gahmen: Am 11. Spieltag steht für Mühlhausen die schwere Auswärtsaufgabe beim Tabellensechsten Gahmen an. Da bedarf es sicherlich einer besseren Leistung als gegen Herringen.
Kamener SC – FC Serajevo Bosnia 2:1 (0:0).
Nach vier zuletzt sieglosen Spielen durfte der KSC erstmals wieder einen Dreier auskosten. Kevin Lehmann traf nur den Pfosten. Dann machten es Franco Jans und Ajdin Oruc besser, brachten ihr Team 2:0 in Front. Erst in der Nachspielzeit fiel der Anschlusstreffer.
KSC-Trainer Jörg Lange: In der Gesamtbetrachtung der 90 Minuten waren wir ein verdienter Sieger und konnten unsere Negativserie beenden. Zu Beginn war die Partie noch offen mit Chancen auf beiden Seiten. In Halbzeit zwei wurden wir für unsere dominantere Spielweise mit zwei Toren belohnt.
KSC: Vollmer, Cirak, Milder, Gün (90. Zoch), Zrakic (80. Olesniewicz), P. Denninghoff, D. Sönmez (90. Buci), Y. Sönmez (46. Oruc), Lehmann, Türkkan, Jans.
Tore: 1:0 (60.) Jans, 2:0 (86.) Oruc, 2:1 (90.+1.) Krasnici.
KSC in Wiescherhöfen: Der KSC fährt Sonntag in die Nachbarschaft nach Wiescherhöfen. Die Gastgeber stehen als Tabellen-Dreizehnter da und haben fünf Punkte weniger aufzuweisen. Leichter Favorit ist daher der SSV.
SG Bockum-Hövel – Rot-Weiß Unna 1:5 (0:4).
Der Tabellenvorletzte Bockum-Hövel war kein Gratmesser für den Tabellenzweiten RWU, der auch im 10. Spiel ungeschlagen blieb. Nach einer Stunde hieß es bereits vorentscheidend 5:0.
RWU-Trainer Christopher Defossa: Wir waren sehr effektiv bei unserer Chancenverwertung. Fast alle unsere Tor-Möglichkeiten haben wir nutzen können. Nach dem 5:0 bekamen einige Spieler noch ihre Einsätze. Ein Höhepunkt war die Einwechslung von Mehmet Dikmen, der nach seiner langen Verletzungspause eingewechselt und erstmals wieder Spielpraxis bekam.

Bildzeile: Nach langer Verletzungspause war Mehmet Dikmann erstmals für RWU wieder im Pflichtspiel-Einsatz.
RWU: Holtschulte, Ernst (65. Guhse), Amendolagine, Eismann, Appelhoff, Buschhaus, Oxe (73. Dikmen), Hoffmann, Deifuß, Grams, Czaja (60. Gnatowski).
Tore: 0:1 (2.) Appelhoff, 0:2 (9.) Grams, 0:3 (12.) Czaja, 0:4 (22.) Grams, 0:5 (62.) Deifuß, 1:5 (62.) Ojo.
RWU gegen Selimiye: Den siebten Saisonsieg haben die Rot-Weißen zuhause vor Augen.
SuS Kaiserau – K.F. Sharri Dortmund 2:0 (1:0).
Früh ging Tabellenführer Kaiserau 1:0 in Führung. Ein Ecke von Noah Pebler verlängerte Berat Yurdakul auf den zweiten Pfosten, wo Felix Hülsmann stand und traf. Wenig später hätte er für das 2:0 sorgen können, scheiterte am Dortmunder Keeper. In den Schlussminuten war er doch noch einmal erfolgreich zum 2:0-Endstand. In Halbzeit eins hatte Kaiserau Vorteile, nach dem Wiederanpfiff dominierte Sharri trotz Unterzahl mit mehr Ballbesitz.
SuS-Trainer Marc Simon Stender: Wir haben sicherlich nicht unsere beste Leistung abgerufen, aber der Sieg fühlt sich gut an.
SuS: Beßmann, Pospiech (62.Rebbert), Steffen, Rodriguez (69. Waschscio), Hülsmann, Jamrosy, Wiemers, Herrmann, Pebler (62. Cloodt), Cakala, Yurdakul.
Tore: 1:0 (6.) Hülsmann, 2:0 (86.) Hülsmann.
Bes. Vork.: Rote Karte für Panduzi (61.) – Nachtreten.
Kaiserau auswärts bei Serajevo: Was der KSC schaffte, nämlich einen Sieg gegen die Dortmunder, müsste auch Ligaprimus Kaiserau gelingen, der ungeschlagen auf der Siegerstraßé bleiben möchte.
Bildzeile: Groß war der Kaiserauer Jubel nach dem 2:0-Heimerfolg im Topspiel gegen K.F. Sharri.





