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2:2 – Hombruch entreißt dem KSV in der Nachspielzeit den fast schon sicher geglaubten Sieg




Fußball, Landesliga 3: Westfala Hombruch – Königsborner SV 2:2 (1:0). In der Nachspielzeit entriss Hombruch dem Königsborner SV den fast schon sicher geglaubten Dreier und kam zum 2:2-Ausgleich. Am 27. September wurde bekanntlich das erste Aufeinandertreffen beider Teams in der 72. Minute nach einem Notfall abgebrochen. Jetzt in der neu angesetzten Begegnung also das zweite Remis für den KSV in der Saison, bei zwei Siegen und fünf Niederlagen. Die Tabelle weist das Team nach dem neunten Spiel auf Rang zwölf aus – nur noch einen Zähler vor den Abstiegsplätzen. Es kann also noch brenzlig werden und Königsborn muss den möglichen Abstiegskampf fortan annehmen.

Die Hombrucher Mannschaft, die vom Ex-Holzwickeder Karim Bouasker trainiert wird, bestimmte die ersten 30 Minuten und kam auch zur 1:0-Führung. Ein Weckruf, denn anschließend kam die Kempel-Truppe besser ins Spiel, ohne jedoch zunächst Zählbares zu verzeichnen. Das änderte sich nach dem Wiederanpfiff – da waren gerade mal drei Minuten gespielt und Luke Voß stellte den Gleichstand her. Es kam noch besser und Veit-Lautin Wettklo brachte seine Mannschaft sogar 2:1 in Führung. Die hielt mit besseren Königsborner Phasen bis in die zweite Minute der Nachspielzeit. Da markierte der Hombrucher Zierhorst mit einem Sonntagsschuss seinen zweiten Treffer zum 2:2-Ausgleich – der Endstand und wohl auch ein insgesamt gerechtes Resultat.

KSV-Trainer Arndt Kempel: Es war insgesamt ein tolles Landesliga-Spiel. Die erste halbe Stunde gehörte Hombruch mit einer 1:0-Führung. Nach der Pause kamen wir  gut raus, hatten bessere Phasen, erzielten den Ausgleich durch Luke Voß und Veit Wettklo erhöhte mit einem mutigen 20m-Schuss zum 2:1. Danach haben wir nicht mehr viel zugelassen, waren stets auf Ballhöhe. 2:2 hieß es am Ende. Es war eine viel bessere Leistung als zuletzt beim 0:2 gegen Herne-Süd. Darauf lässt sich aufbauen.

KSV am Sonntag in Recklinghausen
Am kommenden Spieltag gastiert der Königsborner SV beim Aufsteiger FC Recklinghausen, der mit 15 Zählern derzeit Tabellenrang sechs einnimmt. „Ein guter Aufsteiger“, so bezeichnet Arndt Kempel den sonntäglichen Gegner, „wir gehen aber guten Mutes in die Partie.“ Ablak und Tönnes fallen aus, hinter dem Einsatz von Pietryga und Becker stehen noch Fragezeichen.

KSV: Sander, Busemann, Haseldiek, Val Wettklo, Voß (75. Brüwer), Kutscher, Veit Wettklo (90. Köhler),  Aydin, Maatalla (80. Kalina), Bayir, Bozcan (75. Conredel).
Tore: 1:0 (30.) Zierhorst, 1:1 (48.) Voß, 1:2 (78.) Veit Wettklo, 2:2 (90.+2.) Zierhorst.

Bildzeile: Der Königsborner Abwehrspieler Til Busemann (vorne) kann hier den Ball vor einem Hombrucher Gegenspieler behaupten / Foto Sascha Skroblin.