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Dienstag.08.Sep..2026
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Erst eine starke Schluss-Viertelstunde bringt KSV-Damen erfolgreichen Saisoneinstand




Handball-Regionalliga Damen: Königsborner SV – Lüner SV 30:22 (14:11). Ergebnismäßig ein guter Saisoneinstand für die gastgebenden Damen des Königsborner SV im Nachbarschaftsduell gegen den Lüner SV. Mit dem Spiel indes war KSV-Trainer Kai Harbach nicht ganz einverstanden und sieht noch viel Steigerungspotenzial.

Im wechselvollen Spielverlauf mit zahlreichen technischen Fehlern auf beiden Seitem und einer starken Ira Schöße im KSV-Tor gingen die Gäste zunächst in Führung, ehe Hannah Wrede in Spielminute sieben erstmals mit 4:3 für den ersten Königsborner Vorsprung sorgte. Den gab man bis zum Schlusspfiff dann nicht mehr ab und siegte dank einer starken Schluss-Viertelstunde noch deutlich mit 30:22.

Bildzeile: KSV-Torfrau Ira Schöße (Mitte) zeigte eine starke Leistung und war mit ein Garant für den Heimerfolg.

Doch es lief auf Königsborner Seite lange nicht wie gewünscht. Zwar sorgte Emilie Krumscheid noch für das 9:5 (17.), aber mit einem 3:0-Lauf kam Lünen wieder auf 9:8 heran. Jona Krollmann stellte den 14:11-Pausenstand her. Sie war es auch, die mit 15:11 den ersten Königsborner Treffer nach dem Wiederanpfiff besorgte. Neuzugang Natascha Schroth gelang in Minute 41 mit 20:16 erneut ein Vier-Tore-Vorsprung. „Über dem Berg“ war man damit noch nicht.  Erst in der Schlussviertelstunde setzte sich die individuelle Klasse der Kreisstädterinnen durch. Da wurden die Tempogegenstöße erfolgreich abgeschlossen werden. Wiederholt eingeleitet von Torfrau Ira Schöße, die weiterhin mit Glanzparaden aufwartete und mit langen Abwürfen ihre Vorderleute in Szene setzen konnte.
Torfolge: 0:1. 0:2, 2:2, 4:3, 5:4, 9:5, 9:8, 11:8, 14:11 – 15:11, 19:16, 20:17, 22:17, 25:17, 26:19, 28:22, 30:22.

Bildzeile: Jona Krollmann (2.v.re.) war mit ihren sieben Toren erfolgreichste KSV-Torschützin.

KSV-Trainer Kai Harbach: Wir haben das Spiel gewonnen. Das ist das einzig Positve. Wir haben mit null Tempo gespielt, hatten viele Ballverluste. Das war eklatant schlecht heute. Eine gewisse Grundnervosität gestehe ich jedem zu, auch meiner Mannschaft. Als wir 9:5 führten, dachte ich, dass wir schon weiter wären. Da haben wir Lünen noch einmal ins Spiel gebracht mit unseren Fehlern. In der 2. Halbzeit konnten wir uns absetzen. Aber gegen die nächsten Gegner werden wir so das Spiel gewinnen. Da müssen wir zwei Schüppen drauflegen. Erst einmal freuen wir uns über den Sieg.

Der KSV-Sieg war am Ende verdient, doch für das nächste Spiel am kommenden Sonntag bei DJK Everswinkel müssen sich die KSV-Damen auf jeden Fall steigern.

KSV: Schöße (10 Paraden), Seelbach (3 Paraden) – Schroth (2), Hering (1), Kleinkes (4), Lorenz (1), Wrede (2), Albrecht (2), Axtmann (2), Krumscheid (1), Kucharczyk (2), Eckey, Bücker (5), Steinweg (1), Krollmann (7/3), Schimanski.
LSV: Remmert, J. Klostermeier; Lienecke (19, Wilberg, Renhof (2), Schmidt (10/4), Tietz (2), Lohölter (3). Verhasselt, Kapulica, Rempe (2), Dreßler (1), Kreisel (1), S. Klostermeier.

Bildzeile: In den Auszeiten versuchte KSV-Trainer Kai Harbach (Mitte) seine Mannschaft immer wieder neu aufzustellen. Insgesamt blieb die Leistung trotz des Heimerfolges blass.