
Allgemein: Sechs Tage voller Sport, Abenteuer, Gemeinschaft und neuer Erfahrungen: Vom 17. bis 22. August 2026 veranstaltete der KreisSportBund Unna e.V. (KSB Unna) bereits zum neunten Mal sein Sommercamp im Sport- und Tagungszentrum Hachen. 30 Kinder im Alter von acht bis 14 Jahren aus Selm, Lünen, Bergkamen, Bönen, Unna, Kamen und Iserlohn erlebten gemeinsam eine abwechslungsreiche Woche.
Dabei waren elf Mädchen und 19 Jungen, darunter 16 Kinder mit Migrationshintergrund. Das Camp steht im Rahmen des Programms „Integration durch Sport“ des Landessportbundes NRW e.V. und verbindet Sport, Gemeinschaft und Teilhabe.
„Chancengleichheit bedeutet für uns, Kindern die Möglichkeit zu geben, dabei zu sein, Neues auszuprobieren und Gemeinschaft zu erleben“, erklärt Alina Manjal, Projektleiterin des Sommercamps. „Im Camp spielt es keine Rolle, aus welchem Umfeld ein Kind kommt. Hier zählt, was uns verbindet: die Freude an Bewegung, gemeinsame Erlebnisse und das Miteinander.“
Das Programm bot zahlreiche Möglichkeiten Neues auszuprobieren
Das Programm bot zahlreiche Möglichkeiten, Neues auszuprobieren: Auf dem Plan standen unter anderem Klettern, Schnitzeljagd, Nachtwanderung, Discoabend, Drums Alive, AROHA, Qi-Gong und afrikanisches Trommeln. Auch beim gemeinsamen Grillabend und in vielen kleinen Momenten zwischen den Programmpunkten entstanden neue Freundschaften und Erinnerungen.
Ein wichtiger Bestandteil des Camps ist die Teilhabe aller Kinder. Kinder mit unterschiedlichen persönlichen Voraussetzungen und Unterstützungsbedarfen waren selbstverständlich Teil der Campgemeinschaft. „Integration und Teilhabe funktionieren für uns vor allem über gemeinsames Erleben. Sport bietet dafür eine wunderbare Möglichkeit, weil man gemeinsam aktiv ist und dabei ganz selbstverständlich miteinander in Kontakt kommt“, so Manjal.
Möglich wurde die Campwoche durch das Engagement zahlreicher Förderer und Unterstützer
Möglich wurde die Campwoche durch das Engagement zahlreicher Förderer und Unterstützer. Der KSB Unna bedankt sich herzlich bei Pater Tobias, dem Landessportbund NRW e.V., der Stiftung Kinderglück, dem Arbeitskreis Asyl Bork, dem Arbeitskreis Asyl Selm, der Sparbau Stiftung, dem SV Langschede, Wolfgang Hirsch sowie dem FLVW, der das Camp mit Sachspenden unterstützte.
Auch das Betreuungsteam mit Alina Manjal, Manfred Kalix, Thomas Grote, Stivan Khalaf, Andrea Strunk und Lisa Waltemathe sowie das KSB-Team um Kira Foitzik und Fabian Boldt trugen maßgeblich zum Gelingen der Woche bei.
Vor und nach dem Camp gab es weitere gemeinsame Momente: Beim Kennenlernnachmittag im Bauhaus des Hauses Opherdicke konnten sich die Kinder bereits vor der Abfahrt kennenlernen. Beim traditionellen Nachtreffen am 28. August beim Kamener SC wurden die Erlebnisse der gemeinsamen Woche noch einmal lebendig.
„Nach neun Sommercamps wissen wir: Eine gute Idee ist der Anfang – aber erst durch engagierte Menschen und verlässliche Unterstützer wird daraus ein Erlebnis, das bei Kindern wirklich etwas bewegt“, sagt Manjal.
Vorfreude auf das Jubiläum
Und die nächste Runde steht bereits fest: 2027 feiert das Sommercamp des KSB Unna sein zehnjähriges Bestehen. Vom 9. bis 14. August 2027 soll die Erfolgsgeschichte weitergehen. Die Anmeldungen starten voraussichtlich im Januar 2027 über die Internetseite des KSB Unna.
Kontakt:
KreisSportBund Unna e.V.
Alina Manjal
E-Mail: a.manjal@ksb-unna.de
Tel.: 02303 271724
Bildzeile: Der KSB Unna veranstaltete bereits zum neunten Mal sein Sommercamp im Sport- und Tagungszentrum Hachen. Im Bild Teilnehmer/innen und Sponsoren / Foto KSB Unna.





