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Mittwoch.02.Sep..2026
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Josefine Wendel holt DM-Gold im Paarzeitfahren




Radsport: Der Goldrausch für die Jugendfahrerinnen des RSV Unna bei Deutschen Meisterschaften geht in die nächste Runde. Nach schon sieben Goldmedaillen auf der Straße und Bahn durch Nuria Müller, Mathilde Adden und Josefine Wendel in diesem Jahr stand letztes Wochenende die DM im Paarzeitfahren auf dem Programm. Da Müller als etatmäßige Partnerin von Wendel leider durch einen schweren Trainingssturz noch länger ausfällt, sprang Grete Kirsch vom VfR Büttgen als Ersatz ein.

Nach zwei intensiven Trainingseinheiten durch Trainer Tobias Müller gingen die beiden Mädchen taktisch und technisch bestens geschult in den Wettkampf. Dort zeigten sie dann zusammen eine starke Leistung und sicherten sich mit 25 Sekunden Vorsprung den ersten Platz auf der 20km Strecke. Bis zur Wende hielten beide Sportlerinnen das Tempo sehr hoch und wechselten sich mustergültig ab. Nach der Wende merkte Wendel, dass ihre Beine nicht mehr ganz frisch waren und Kirsch übernahm die Führungsarbeit. Im Ziel begann dann das große Zittern, ob es für den Sieg reicht, da noch zwei Teams ins Ziel mussten. Als der Sieg feststand, brachen alle Dämme und man lag sich freudestrahlend in den Armen. Für Marie Wember gab es zwar keine Medaille, aber auch sie zeigte eine bärenstarke Leistung im Einzelzeitfahren bei den Juniorinnen. Sie erreichte am Ende den fünften Platz und konnte sich vor namhaften Sportlerinnen und einer Vielzahl von Nationalfahrerinne platzieren. Jonathan Müller erreichte bei den Junioren einen 12. Platz und holte sich den Tagessieg mit dem Team Rose NRW, da es gleichzeitig eine Bundesligawertung gab.

Einige Sportler des Vereins, die nicht an der DM teilnahmen, kämpften bei der Hammer City Night und in Dortmund um Ruhm und Ehre. Auch hier konnten hervorragende Ergebnisse eingefahren werden. Bei der Hammer City Night konnte Fynn Wolf souverän den Zielsprint mit drei Radlängen für sich entscheiden. Max Koschel konnte nach Kontaktverlust wieder an die Spitzengruppe ranfahren und arbeitete mit Wolf zusammen. ImZielsprint reichte es für einen achten Platz.
In der U15 gab es einen Doppelsie gfür den RSV Unna zu feiern. Till Steimann gewann knapp vor seinem Teamkollegen Luis Schröder im Sprint. Für Steimann war das der erste Sieg seiner noch jungen Karriere.
Am darauffolgenden Tag ging es in Dortmund weiter. Hier durfte Wolf mit Rang drei ebenfalls wieder auf das Podium steigen. Mila Stier belegte knapp vor Max Koschel den 7. Platz und wurde bestes Mädchen.

Am darauffolgenden Tag ging es in Dortmund weiter. Hier durfte Wolf mit Rang 3 ebenfalls wieder auf das Podium steigen. Mila Stier belegte knapp vor Max Koschel den 7. Platz und wurde bestes Mädchen.

Bildzeile: Fynn Wolf, Till Steimann, Luis Schröder und Max Koschel (v.li.) bei der Hammer City Night.