
Fußball-Landesliga: FC Marl – VfL Kamen 2:3 (1:2). Geschafft! Mit dem 17. Saisonsieg im Topspiel beim FC Marl hat der VfL Kamen als Tabellenzweiter die Relegationsrunde sicher und wahrte damit seine Aufstiegschancen zur Westfalenliga. Vor dem letzten Saisonspiel gegen Hombruch hat der VfL vier Zähler Vorsprung auf den SV Wanne als Drittplatziertem und ist nicht mehr einholbar.
Allerdings war der Dreier der Kamener vor allem in der Schlussphase der Partie wiederholt gefährdet. Da setzte Marl dem VfL hart zu und der 3:3-Ausgleich lag mehrfach in der Luft. Zudem musste die Kara-Truppe die letzten Minuten in Unterzahl auskommen – VfL-Torhüter Joel Kiranyaz sah die Rote Karte. Er stoppte einen gefährlichen Angriff der Gastgeber unfair, zugleich gab es den fälligen Elfer, der zum 2:3-Anschlusstreffer führte. Dann war Schluss und der Jubel der VfLer groß.
Nach zehn Minuten musste Kamen einem 0:1-Rückstand hinterherlaufen. Doch Mirco Gohr mit einem Doppelpack hielt dagegen, schaffte den 1:1-Ausgleich und acht Minuten später die 2:1-Führung. Ein Marler Eigentor zum 3:1 bedeutete die Vorentscheidung, wenn sich auch die Gäste in den Schlussminuten noch kräftig wehren mussten.
VfL-Trainer Mehmet Kara: Es war ein schweres Spiel gegen eine robuste und erfahrene Marler Mannschaft. Das war uns jedoch schon vorher bewusst und wir haben uns entspredchend gepushed. Das Spiel stand auf des Messers Schneide, dabei war das Spielglück auf unserer Seite. Wir haben eine Riesentür zur Relegation aufgestoßen, haben überragend gekämpft. Jeder einzelne Spieler. Ich bin mega stolz auf die Mannschaft. Unser Torhüter Kiranyaz musste nach einer Notbremse mit Rot runter, für ihn kam Schlee in der langen Nachspielzeit ins Spiel und Demir musste weichen.
VfL: Kiranyaz, Hildebrandt (90.+7. Stefanidis, Celik, Kocakus, Demir (90. Schlee), Ücüncü (83. Mochuliak), Limanski, Oxe, Witt, Gohr, Ugur.
Tore: 1:0 (10.) Janicki, 1:1 (27.) Gohr, 1:2 (35.) Gohr, 1:3 (81.) Zoladz Eigentor,2:3 (90.) Strafstoß.
Bes. Vork.: Rote Karte für Kiranyaz (89.) – Notbremse.
Bildzeile: Mirco Gohr (vorne) drehte den 0:1-Rückstand binnen acht Minuten mit einem Doppelpack zur 2:1-Führung





