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Mittwoch.22.Apr..2026
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SSV verdrängt Osmanlispor von Tabellenrang drei




Fußball, Bezirksliga:  SC Osmanlispor – SSV Mühlhausen 1:4 (0:2). Mit Osmanlispor und dem SSV Mühlhausen trafen sich am Sonntag zwei Topteams der Liga und Tabellennachbarn. Nach 90 Minuten und dem 13. Saisonsieg verdrängte der SSV die Dortmunder von Tabellenrang drei und nehmen diesen dank des besseren Torverhältnisses nach dem 24. Spieltag jetzt ein. Beide Teams weisen jeweils 42 Pluspunkte auf.

Vor dem Anpfiff tat sich die Frage auf, wie die Mühlhausener die Pokalschlappe in Massen in der Woche verwunden haben würden. Gut – das zeigte sich zwar noch nicht gleich nach dem Anpfiff, da hatten es die Gäste schwer, aber nach dem Führungstreffer durch Gutinho Antonio nach elf Minuten blieben sie am Drücker und bestimmten das Spielgeschehen. Eine Viertelstunde später jubelten sie über den zweiten Treffer, der aus einem Eigentor von Norov resultierte.
Auch nach der Pause hatten die Gäste Vorteile, produzierten aber auch einige Abspielfehler, die zum Glück Osmanlispor nicht nutzen konnte. Der eingewechselte Luca Sommer besorgte das 3:0, quasi die Vorentscheidung. Da fiel der Ehrentreffer zum 1:3 von Osmanlikspor kurz vor Schluss  nicht ins Gewicht, zumal der ebenfalls eingewechselte Artur Friedrich sofort mitdem  4:1-Endstand antwortete.
SSV Mühlhausen hat am kommenden Spieltag Eving Selimye Spor im heimischen HSI-Sportpark zum Gegner.

Leon Lukas (SSV): Wir haben am Ende das erreicht, was wir wollten. Nämlich den nächsten Dreier und wir konnten uns sogar tabellarisch verbesssern. Wir sind jetzt Dritter. Wir hatten insgesamt zu viele Abspielfehler, die aber keinen Schaden nahmen. Das frühe Führungstor war wichtig und wir haben den Kampf angenommen. Es war keine Meisterleistung gegen einen schwierigen Gegner. Letztlich zählte der Sieg.

SSV: Menard, Hagedorn (46 Sommer, 78. Friedrich), Ibeme, Gretzinger, Lukas, Antonio, Sobala (27. Stegemann) Marchewka, Paschedag, Weiß, Ojo.
Tore: 0:1 (11.) Antonio, 0:2 (26.) Norov Eigentor, 0:3 (73.) Sommer, 1:3 (88.) Ulom. 1:4 (89.) Friedrich.

Bildzeile: SSV-Torhüter Jan Menard ließ sich erst kurz vor Schluss einmal überwinden.