
Leichtathletik: Licht und Schatten für Marco Kopp bei den European Masters, den Europameistersc
Viel vorgenommen hatte sich Kopp (M50) im technisch sehr anspruchsvollen Stabhochsprung. Auf der Anlage, an der eine Woche zuvor Armand Duplantis (Schweden) bei den Weltmeisterschaften der Männer und Frauen Champion geworden war, wollte auch der Kamener sein Können unter Beweis stellen. Die Einstiegshöhe von drei Metern und die darauf folgende Höhe von 3,15 Metern überquerte er noch souverän, doch danach war Schluss. An seinem Ziel, sich unter den Top Ten zu qualifizieren, scheiterte Kopp an diesem Tag. „Das war schon sehr enttäuschend“, kommentierte er seine schwache Tagesform.
Deutlich besser lief es im 60-Meter-Hürdenlauf. Hier stellte der VfLer in 9,89 Sekunden als Fünfter seines Vorlaufes eine neue Saisonbestleistung auf. Nur um wenige Hundertstelskunden verpasste er als Neunter des Gesamtklassements das Finale der besten Acht.
In der 4×200-Meter-Staffel des Teams Germany, das die Silbermedaille gewann, kam Kopp als Ersatzläufer leider nicht zum Einsatz.
Nach einigen Urlaubstagen an der polnischen Ostsee bereitet sich Marco Kopp auf die Sommersaison vor.
Bildzeile: Marco Kopp, hier bei der Vorstellung der Athleten im 60-Meter-Hürdenlauf bei den European Masters in Torun (Polen) / Foto VfL.





