
Fußball: In Wiescherhöfen gab es eine 30-minütige Unterbrechung. Am Ende gewann Tabellenführer SG Massen 4:2. RW Unna schaffte im Kellerduell in Brechten nur ein 0:0-Unentschieden und muss weiter um den Klassenerhalt zittern. SSV Mühlhausen wurde von K.F. Sharri für mehrere Unzulänglichkeiten bestraft. Der Kamener SC traf gegen Kemminghausen fünf Mal, hätte aber auch noch höher gewinnen können.
Kamener SC – VfL Kemminghausen 5:0 (3:0).
Serhad Gün legte mit einem Doppelpack binnen zwölf Minuten die Weichen zum klaren Heimerfolg. Der Sieg hätte auch noch deutlicher ausfallen können. Das Spiel „kostete“ zwei Verletzungen von M. Denninghoff und Gül.
KSC-Trainer Bernd Schimanski: Wir haben fünf Tore erzielt und gewonnen. Der Sieg hätte aber auch noch höher ausfallen können. Einige Spieler wollten hin und wieder mit dem Kopf durch die Wand. Erfolgreicher wäre es gewesen, wenn Spieler den Ball in einigen Situationen beim Abschluss zum jeweils besser postierten Mitspieler gespielt hätten.
Donnerstag geht es weiter mit dem Nachholspiel um 19.30 Uhr beim SVF Herringen. Nach zwei Siegen in Folgen soll der nächste folgen.
KSC: Aydeniz, Gül, Milder, Lehmann, Gün (40. Hümmer), Türkkan, Üstün (77. Karanlik) Schinow, M. Denninghoff (29. Can), Jans, Sönmez.
Tore: 1:0 (3.) M. Denninghoff, 2:0 (12.) Gün,3:0 (35.) Gün, 4:0 (77.) Jans, 5:0 (84.) Milder.

Bildzeile: KSC-Torjäger Moritz Denninghoff kann hier nur mit einem Foul von Kemminghausen gebremst werden.
SSV Mühlhausen – K.F. Sharri 2:5 (1:1).
Der SSV wurde im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten gleich mehrfach bestraft: Spiel verloren durch individuelle Fehler, Schmidt durch Rot verloren nach einer fragwürdigen Notbremse und Torjäger Friede wurde arg verletzt, musste ins Krankenhaus gebracht werden.
SSV-Co-Trainer Leon Lukas: Die Niederlage tut weh. Wir sind geschlossen aufgetreten, hätten unsere Chancen jedoch besser nutzen können. Der 1:1-Ausgleich war eine 50:50-Entscheidung gegen uns. Wäre sie anders ausgefallen, hätte der Spielverlauf auch in unsere Richtung gehen können.
SSV: Menard, Schmidt, Hagedorn (78. Ojo), Ibeme, Gretzinger, Lukas, Antonio (78. Richter), Friede (85. Sobala), Marchewka, Oruku (63. Stegemann), Weiß.
Tore: 1:0 (33.) Lukas, 1:1 (41.) Hamdoun, 1:2 (47.) Appiah, 1:3 (65.) Muflizovic, 2:3 (68.) Lukas, 2:4 (74.) Hajdari, 2:5 (75.) Hajdari.
TV Brechten – Rot-Weiß Unna 0:0.
Im Kellerduell gab es keine Tore trotz mehrerer RWU-Chancen und so auch keinen Sieg. Damit konnte sich Unna tabellarisch nicht verbessern und bleibt in Abstiegsgefahr.
RWU-Trainer Marc Schmitt: Es war ein zähes Spiel. Brechten stellte sich tief auf und wartete auf unsere Fehler. Wir hatten die klareren Chancen, konnten sie nicht verwerten. Czaja traf nur die Latte, ein Kopfball des freistehenden Neugebauer ging knapp am Tor vorbei und Beckerling traf freistehend aus sieben Meter nicht. Es hätte zudem einen klaren Elfer für uns geben müssen, als Krupka in aussichtsreicher Position umgegrätscht wurde. Kein Elfer und nur Gelb für Brechten statt Rot und eines Elfers.
RWU: Alcan, Grams (82. Suckert), Neugebauer, Krupka (76. Amendolagine), Appelhoff, Blume (60. Kloß), Sickmann, Buschhaus, Hoffmann, Czaja, Gnatowski (60. Beckerling).
Tore: keine.
TuS Wiescherhöfen – SG Massen 2:4 (2:2).
Das Ergebnis war aus Wiescherhöfener Sicht am Ende zweitrangig, denn Torhüter Jan Pankauke musste nach einem Foulspiel am Massener Berghorst verletzt lange behandelt werden und dann ins Krankenhaus gebracht werden. Für ihn ging Trainer Marco Behrend ins Tor. Die Partie war für rund 30 Minuten unterbrochen. Das Foul von Pankauke führte zum Strafstoß, den Nico Berghorst 4:2-Endstand verwandelte.
SGM-Trainer Sascha Grasteit: Wir mussten uns zunächst an den ungewohnten Rasen gewöhnen. Am Ende war es ein verdienter Arbeitssieg. Das Spiel wurde in der 75. Minute nach der Verletzung des Wiescherhöfener Torhüters Pankauke unterbrochen. Nico Berghorst umkurvte nach einem langen Pass den Keeper im Strafraum. Der Schlussmann traf unseren Stürmer unten am Bein. Logische Konsequenz: Elfmeter. Bis dieser ausgeführt wurde, vergingen über 30 Minuten. Denn Pankauke verletzte sich bei der Rettungsaktion so schwer im Nackenbereich und wurde mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht.
SGM: Broda, Mertens, (90. Niculai), Schmidt, Bernsdorf, Voß (90. Chamdin), Toy (65. Mund-Reyes), Deifuß (90. Echamlali), Kurgan (72. Stöwe), Berghorst, Wilmanns, Lepinski.
Tore: 0:1 (8.) Bernsdorf, 1:1 (19.) Karmarzik, 1:2 (33.) Bernsdorf, 2:2 (44.) Born, 2:3 (57.) Berghorst, 2:4 (90.+11.) Strafstoß Berghorst.
Bildzeile: Den zehnten Saisonsieg landete der Kamener SC mit 5:0 im Heimspiel gegen Kemminghausen.





