
Handball, Oberliga Männer: SuS Oberaden – Soester TV 24:33 (11:14). Schade, die Oberadener Cobras lieferten eine gute Mannschaftsleistung ab, vor allem in der 1. Halbzeit. Aber der Tabellenzweite Soest erwies sich als zu stark und gewann am Ende noch recht deutlich. Unzufrieden war SuS-Trainer Björn Schwarz am Ende nicht. „Ich wusste ja“, sagte er, „gegen wen wir spielen.“
Die Cobras kamen gut in das Spiel, waren bis zum 5:5 (12.) und 9:9 (26.) sogar auf Augenhöhe. Doch nach dem Wechsel zeigten sich die spielerischen Vorteile der jungen, dynamischen Soester Mannschaft deutlicher, was der Spielstand von 22:14 (40.) zum Ausdruck brachte. Erschwerend kam hinzu, dass Oberaden in dieser Phase eine doppelte Unterzahl verkraften musste. Am Ende war der Tabellenzweite deutlich vorne.
Einen guten Einstand gab Jugendspieler Lars Seiler mit vier Toren.
Torfolge: 0:1, 1:1, 2:4, 5:5, 6:9, 9:9, 9:12, 11:13, 11:14 – 12:14, 12:16, 14:22, 16:25, 19:27, 21:29,23:30, 24:32, 24:33.
SuS-Trainer Björn Schwarz: Ich bin nicht unzufrieden mit der kämpferischen Mannschaftsleistung. Das macht mir Mut für die kommenden Aufgaben. Die Mannschaft hat nicht aufgegeben trotz der Rückstände, zumal auch ein Mika Kurr nicht dabei war. Unsere 1. Halbzeit war gut trotz der Tore von Soest, sie haben einen Riesenkader. Wir waren immer gut dabei. Was uns das Genick gebrochen hat, war die doppelte Unterzahl so um die 40. Minute. Hendrik Schuchtmann und Jan Weber mussten runter. Da konnte sich Soest mit vier Toren absetzen und dann weiter auch den Vorsprung noch vergrößern. Wir konnten das mit unserem Kader leider nicht mehr aufholen, der sich trotzdem gut präsentiert und gekämpft hat. Komplimente hören sich nach Niederlagen blöd an, aber ich wusste ja gegen wen wir spielen. Jetzt konzentrieren wir uns auf den nächsten Gegner Haltern. Da laufen wir mit voller Kapelle auf. Dann ist auch Mika Kurr wieder dabei.
SuS: Wicke, Bernemann; Matthies 5, L. Seiler 4/1, Ferkinghoff 3, Wegelin 1, Schubert 3, J. Webe 2/1, Webers, H. Schuchtmann 5/1, T. Weber 1, M. Seiler.
Bildzeile: In einer Auszeit bauten sich die SuS-Spieler neu auf und waren vor allem in den ersten 30 Minuten ein fast ebenbürtiger Gegner.





