
Fußball: Die Entscheidung ist gefallen – öffentlich. Intern war es schon ein paar Tage eher bekannt und am Sonntag hat er es der Mannschaft verkündet. Hubert Tadday nimmt zum Saisonende Abschied als Trainer beim BSV Heeren. Das Spieljahr wird er noch zu Ende bringen. Im Sommer ist Schluss.
Persönliche Gründe haben Hubert Tadday dazu geführt, nach rund einjähriger Trainertätigkeit aufzuhören. „Die Zeit in Heeren ist anstrengend gewesen“, führte er dazu im Gespräch mit sku aus. „Vor allem zu Beginn meiner Saisontätigkeit 2025/26 war es schwer. Es gab eine lange Niederlagenserie. Doch wir haben uns sportlich erholt, gut gearbeitet, sind derzeit Neunter mit deutlichem Abstand zu den Abstiegsplätzen. Und bis zum Saisonende sollen noch möglichst weitere Zähler eingefahren, mindestens Platz sechs erreicht werden. Die Entwicklung dahin sehe ich, zumal auch der Einsatz stimmt. Das zeigte die Mannschaft am Sonntag beim 3:2-Heimerfolg gegen Cappenberg. Sie steht augescheinlich hinter mir.“
Keine persönlichen Gründe also für seinen Abschied. Vielmehr sind nach seinen Angaben sportliche Perspektiven und Planungssicherheit nicht so gegeben, wie er sich das vorstellt. „Mir geht es vor allem um Kommunikation und eine klare sportliche Ausrichtung. Derzeit ist leider nicht für mich erkennbar, in welche Richtung der Weg des BSV Heeren führt“, der Standpunkt von Hubert Tadday, der zuvor Trainertätigkeiten beim SSV Mühlhausen, SV Frömern, RW Westönnen, TuS Hemmerde und BR Billmerich inne hatte. Höherklassig war er als Spieler beim SV Holzwickede, Westfalia Rhynern und lange Jahre am Bönener Rehbusch unterwegs.
Bildzeile: Hubert Tadday verabschiedet sich zum Saisonende als Trainer beim BSV Heeren.





