
Handball, Regionalliga Frauen: LIT Tribe- KönigsbornerSV (Sa. 19.30 Uhr, Sporthalle Holzhausen in Hille). Mit keinem Geringereren als dem Tabellenführer LIT Tribe haben es die Königsborner Damen am 20. Spieltag zu tun. Das heißt am Samstag: Topspiel Erster gegen Dritter.
KSV-Coach Kai Harbach im Vorfeld der Partie: „Nach längerer Zeit sind wir mal kein Favorit im Spiel. Da können wir also unbeschwert hinfahren. LIT hat sich als die stärkste Mannschaft der Liga herausgestellt und steht verdient da oben.“ LIT hat in der Saison bei aktuell 35:5 Punkten lediglich eine Niederlage kassiert. Und die gab es Anfang November pikanterweise mit 26:30 in der Unnaer Kreissporthalle. Der KSV übernahm nach diesem Sieg damals kurzzeitig sogar die Tabellenführung. „Von daher werden die natürlich alles versuchen, uns ans Bein zu pinkeln. Aber wir fahren da ganz locker hin und sind guter Dinge“, fügt Harbach an, der sein Team in den letzten Trainingseinheiten gezielt auf den kommenden Gegner vorbereitet hat.
Wie zu hören war, soll LiT im Falle einer Meisterschaft auf einen Aufstieg verzichten. Konkurrent BVB 2 hat mit ebenfalls 35:5 Punkten gegenüber LiT den schlechteren direkten Vergleich und muss im Rennen um die Westfalenmeisterschaft auf einen Patzer des Gegners hoffen. Zudem Dortmund noch am letzten Spieltag beim KSV antreten wird. So spricht vieles aktuell für LiT als kommenden Meister, doch Königsborn kann die Meisterfrage aktiv beeinflussen.
Auf der personellen Seite meldet Harbach „volle Kapelle“. Auch Emily Schmitz, die zuletzt krankheitsbedingt ausfiel, hat die letzten Trainingseinheiten absolviert und meldet sich einsatzbereit.
„Für uns ist wichtig, dass wir da vernünftig rauskommen. LiT hat in Aplerbeck klar gewonnen und ist gut drauf. Wir wollen uns auf jeden Fall bestmöglichst präsentieren“, so Harbach abschließend.
Bildzeile: KSV-Trainer Kai Harbach (Mitte) bereitete sein Team in den letzten Trainingseinheiten gezielt auf Spitzenreiter LIT TRIBE vor und möchte zu gerne den Hinspielerfolge wiederholen.





