
Handball, Oberliga Männer: PSV Recklinghausen – HC TuRa Bergkamen (Sa. 19.30 uhr, Sporthalle Recklinghausen-Nord). Der Spielplan will es so: Auf das jeweilige Match des Stadtrivalen Oberaden muss eine Woche später der HC TuRa Bergkamen gegen den gleichen Gegner ran. Konkret: Nach der 22:29-Heim-Niederlage der Oberadener wollen es die TuRaner in Recklinghausen besser machen und ihren Hinspiel-Erfolg von 38:30 möglichst wiederholen. Gelegenheit besteht dazu am Samstag ab 19.30 Uhr .
TuRa-Trainer Thomas Rycharski hat sich natürlich im Vorfeld schon mit dem PSV-Gegner beschäftigt. Er weiß, dass deren Achse Rückraum und Kreisläufer bestens funktioniert, den Brüdern Berg und Eberhard als Haupttorschützen allergrößte Aufmerksamkeit geschenkt werden muss. „Die müssen wir in den Griff bekommen“, seine Vorgabe, „und deren Abläufe stören. Im Gegenzug dann unser Tempospiel durchbringen.“
Doch der Bergkamener Coach sieht noch gewisse Vorbehalte. Denn: Die Trainingswoche verlief nicht zufriedenstellend. Terbeck hat Knöchelprobleme, soll aber wohl spielen können. Zudem waren einige Spieler erkrankt, fehlten teilweise bei den Übungsstunden. Am Samstag wird sich herausstellen, ob es tatsächlich Ausfälle gibt.
Der HC TuRa rangiert mit 18:14 Punkten auf Tabellenplatz fünf, hat ein Polster von bis zu fünf, sechs Punkten zu den Abstiegsplätzen. Beileibe noch kein Ruhekissen und so kann jeder Punktgewinn mehr Sicherheit für den Klassenerhalt bringen. Mit einem Sieg, den fordert Rycharski auch ein, will man auch Rückenwind mitnehmen für das am 6. März stattfindende Stadtderby gegen Oberaden.
Bildzeile: Pascal Terbeck (li.) plagen noch Knöchelprobleme, soll aber wohl in Recklinghausen spielen können.





