
Fußball: Der Testspielreigen ging am letzten Wochenende weiter. Für viele eine Generalprobe für den am kommenden Wochenende Re-Start in die Meisteschaft. Ohne Sieg blieben die drei Landesligisten – VfL Kamen, SuS Kaiserau gingen als Verlierer vom Platz, der Königsborner SV spielte unentschieden.
Königsborner SV – SV Hohenlimburg 3:3 (2:0).
KSV-Trainer Arndt Kempel: „Wir haben das gleiche Gesicht gezeigt wie in den Wochen zuvor. Wir haben eine ordentliche 1. Halbzeit gespielt. Durch die vielen Wechsel in Halbzeit zwei wurde unser Spielfluss etwas unterbrochen. Daran müssen wir weiter arbeiten. Die drei Gegentore resultieren aus unnötigen Ballverlusten. Trotz der Wechsel haben wir eine gewisse Struktur behalten können. Zwei, drei der Gegentore gingen unnötige Ballverluste voraus, die hat der Gegner konsequent ausgenutzt. 1. Halbzeit hatten wir am Anfang ein wenig Glück, da hätten wir auch früh in Rückstand geraten können. Wir haben uns reingearbeitet und viele Torchancen ermöglicht. Mit einer gewissen Konsequenz haben wir dann auch die Tore gemacht. Ich glaube, wir sind gerüstet und freuen uns auf die nächste Woche gegen Kaiserau.
KSV: Leuchtmann (46. Stanojevic), Flechsig (50. Sali), Köhler, Va. Wettklo, Mujkic (46. Aydin), Pietryga (59. Voß), Tönnes (59. Haseldiek), Aichi, Efe (59. Nagendran), Maatalla (46. Becker), Conredel.
Tore: 1:0 (32.) Pietryga, 2:0 (36.) Pietryga, 2:1 (57.) Inan, 2:2 (64.) Capaci, 2:3 (74.) Schikora, 3:3 (74.) Voß.
VfL Kamen – Firtinaspor Herne 2:3 (2:1).
Ohne Neun musste der VfL Kamen den Test gegen den Herner Bezirksligisten bestreiten, was schwerlich zu kompensieren war. Es ging aber gut los, denn Charalampos Stefanidis brachte seine Kamener mit einem Doppelpack binnen zwei Minuten 2:0 in Führung. Firtinaspor verkürzte noch vor dem Pausenpfiff. In Durchgang zwei ging den VfL-Spielern ein wenig die Luft aus, was die Gäste in den Schlussminuten zum 2:2-Ausgleich und zum 3:2-Endstand nutzten. VfL-Trainer Mehmet Kara bezeichnete die erste Testspiel-Niederlage am Ende als verdient. Nächster Gegner in der Meisterschaft ist YEG Hassel.
VfL: Schlee, Hildebrandt, Celik, Kocakus, Demircan, Guhse, Jurkiewicz, Skrijel, Ugur, Stefanidis; eingewechselt Ücüncü, Kurtulus.
Tore: 1:0 (15.) Stefanidis, 2:0 (17.) Stefanidis, 2:1 (37.) Gürdal, 2:2 (87.) Benzemourie, 2:3 (90.) Benzemourie.
SuS Kaiserau – BSV Menden 0:2 (0:1).
Auch im Testspielreigen hielt die Niederlagen-Serie der Kaiserauer an. Der Landesliga-Vergleich endete mit einem 2:0-Sieg für Menden. SuS-Trainer Steffen Köhn war nach dem Schlusspfiff aber gar nicht so unzufrieden. „Uns fehlten erneut wichtige Leute, in den Zweikämpfen agierten wir wesentlich aggressiver. Eine deutliche Leistungssteigerung war erkennbar“, sein Statement, „vorne fehlt uns aber weiterhin die notwendige Durchschlagskraft.“ Ein Abstimmungsfehler führte zum 0:1 und die engültige Entscheidung war das 0:2 in der Nachspielzeit.
Jetzt hofft man auf die Rückkehr wichtiger Spieler für den Re-Start in der Meisterschaft am Sonntag beim Königsborner SV.
SuS: Trebing, Schuster, Lleshaj, Kurt, Suzano, Schulz, Yörük, Schiedel, Pospiech, Ojiako, Milcarek; eingewechselt Lohmann, Waschescio, Rbbert, Pebler, Hlil, Kovalenko.
Tore: 0:1 (27.) Kießler, 0:2 (90.+1) Silvestro.

Bildzeile: In dieser Szene kann der Kaiserauer Tom Schulz klären. Dennoch gab es zwei Gegentore gegen Menden.
BV Bad Sassendorf – Kamener SC 3:4 (0:1).
Gerade mal 13 Spieler – darunter zwei Torhüter – konnte der Kamener SC im Bezirksliga-Vergleich gegen Bad Sassendorf aufbieten. Dennoch lief es nicht schlecht. Luca Schinow besorgte in der Endphase mit einem Doppelpack das 3:2 und 4:2. Das reichte, denn der gastgebende Bezirksligist aus der Gruppe 7 konnte nur noch verkürzen. Jetzt hofft man im KSC-Lager, dass sich der Kader vor dem Re-Start in der Meisterschaft am Sonntag gegen SVF Herringen wieder füllt.
KSC: Aydeniz, Milder, Üstün, Sönmez, Gül, Lehmann, Türkkan, Schninow, Jans, Oruc, Karanlik; eingewechselt Vollmer, Wiese.
Tore: 0:1 (9.) Sönmez, 1:1 (54.) Masuku, 1:2 (64.) Gül, 2:2 (73.) Schrader, 2:3 (78.) Schinow, 2:4 (82.) Schinow, 3:4 (89.) Scholz.
SVE Heessen – SSV Mühlhausen 5:1 (2:1).
Es begann gut für Mühlhausen im Bezirksliga-Vergleich – Adjany Ibeme per Freistoß markierte die 1:0-Führung. Doch binnen sechs Minuten drehte Heessen die Partie zum 2:1. Vorausgegangen waren fehlerhafte SSV-Aktionen. Die führten auch zum 4:1 und 5:1-Endstand für die Gastgeber. Doch SSV-Trainer Marc Woller sah auch Positives seiner Mannschaft, was ihn zuversichtlich macht für die Meisterschaft am Sonntag gegen Lüdinghausen.
SSV: Menard, Schmidt, Hagedorn, Ibeme, Gretzinger, Lukas, Antonio, Friede, Marchewka, Stegemann, Weiß; eingewechselt Ojo, Paschedag, Friedrich, Oruku.
Tore: 0:1 (22.) Ibeme, 1:1 (23.) Jaspert, 2:1 (28.) Cakir, 3:1 (60.) Jaspert, 4:1 (67.) Jaspert, 5:1 (74.) Wolff.
Rot-Weiß Unna – Hammer SC 2:3 (1:1).
Das frühe Führung 1:0 durch Julian Blume hielt nur drei Minuten, dann glich der Hammer A-Kreisligist zum 1:1 aus und ging nach dem Wiederanpfiff 2:1 in Führung. Afferde-Neuzugang Ivan Rihtar gelang per Freistoß der 2:2-Ausgleich. Doch per Handelfmeter besorgte der Gast den 3:2-Endstand. RWU-Co-Trainer Markus Hein bezeichnete den Auftritt seiner Mannschft als zu mutlos.
Zum Re-Start in der Meisterschaft hat RWU am Sonntag Heimrecht gegen VfR Sölde.
RWU: Holtschulte, Grams, Eismann, Krupka, Appelhoff, Blume, Böhne, Sickmann, Buschhaus, Rihtar, Kloß; eingewechselt Suckert, Amendolagine, Gnatowski, Nabeck.
Tore: 1:0 (4.) Blume, 1:1 (7.) Hauptmann, 1:2 (51.) Saadouni, 2:2 (58.) Rihtar, 2:3 (67.) Schebab Strafstoß.

Bildzeile: Jona Deifuß erzielte zwei Treffer für Massen gegen Ahlen. Zum Sieg hat es nicht gereicht.
SG Massen – ASK Ahlen 3:4 (1:3).
Massen stand anfänglich gegen den klassenhöheren Gast stabil in der Abwehr, agierte mutig nach vorne und Jona Deißfuß brachte seine Farben auch 1:0 in Führung. Doch dann verlor man unerklärlich den Faden. SGM-Trainer Sascha Grasteit bezeichnete die Phase als zu lethargisch, zu leichtsinnig und eine Spur zu arrogant. Ahlen bestrafte das mit drei Gegentoren und dem 1:4 nach der Pause. Doch die Hausherren erholten sich, David Bernsdorf und erneut Deifuß verkürzten. Den möglichen 4:4-Ausgleichstreffer verhinderte der Pfosten in der Schlussphase.
SGM: Broda, Mertens, Schmidt, Bernsdorf, Voß, Toy, Deifuß, Stöwe, Kurgan, Wilmanns, Lepinski; eingewechselt Mund-Reyes, Niculai, Chamdin, Ernst.
Tore: 1:0 (22.) Deifuß, 1:1 (25.), 1:2 (34.) 1:4 (54.), 2:4 (69.) Bernsdorf, 3:4 (71.) Deifuß.
Bildzeile: Marven Pietryga (Nummer 11) war zweifacher Königsborner Torschütze gegen Hohenlimburg / Foto Sascha Skroblin..





