
Handball-Regionalliga Frauen: Königsborner SV – DJK Eintracht Coesfeld 36:24 (17:14). Das Positive zuerst: Auch im fünften Spiel in diesem Jahr gingen die Königsborner Handball-Damen als Siegerinnen vom Parkett und festigten Tabellenplatz drei in der Regionalliga. Dabei muss man aber vornehmlich den Blick auf Halbzeit zwei werfen, wo man sich leistungsmäßig besser präsentierte mit einem Torergebnis von 19:10. Das war der Grundstein zum neuerlichen Erfolg. Über die ersten 30 Minuten wollte KSV-Trainer Kai Harbach eigentlich gar nicht reden, denn die waren seiner Meinung „eine Voll-Katastrophe“.
Zwei Gesichter zeigten die Königsboner Handball-Damen am Samstagabend in der heimischen Kreissporthalle. In den ersten 30 Minuten konnte Königsborn seinen Ansprüchen überhaupt nicht gerecht werden. Die Abwehr wackelte und beide Torhüterinnen, Ira Schöße und Anna Seelbach, hatten nicht ihren besten Tag. So blieben die beileibe nicht so starken Coesfelderinnen auf Tuchfühlung, was die knappen Zwischenstände dokumentierten. Nach zehn Spielminuten hieß es 6:6 und in Spielminute 17 lagen die Gastgeberinnen beim 10:9 auch nur knapp vorne. Vier Tore Differenz waren es dann noch zur Halbzeitpause.
Die Pausenansprache von Kai Harbach wirkte, hatte seine Damen offentlich wach gerüttelt. Sie traten ganz anders, ja verbessert und motivierter, auf. Das zeigte sich bereits in der 34. Minute, wo der KSV 20:16 und 21:16 führte. Dafür sorgte Hanna Wrede mit ihren Toren. Sechs Minuten später stand eine 26:16-Führung an der Anzeigtetafel – die Vorentscheidung. Neuzugang Emily Ritter zeigte ihre Wurfqualitäten in der Schlussphase und kam zu fünf weiteren Toren. Ein guter Einstand. Am Ende fiel der Heimerfolg doch noch recht deutlich aus.
Torfolge: 1:0, 4:2, 6:6, 8:6, 13:11,17:13, 17:14 – 18:15, 20:16, 21:16, 26:16, 29:18, 31:20, 35:20, 36:24.
KSV-Trainer Kai Harbach: Das Ergebnis am Ende ist okay. Die erste Halbzeit war aber eine Vollkatastrophe. Nicht gut anzuschauen. Das habe ich in der Halbzeitpause auch klar angesprochen. Die Spielerinnen haben das auch selbst eingesehen. Unsere Torhüterinnen haben in Halbzeit eins keinen einzigen Ball gehalten. Nach der Pause haben wir zu unserem Tempospiel gefunden, konnten uns dann absetzen und haben am Ende auch in der Höhe verdient gewonnen. Neuzugang Emily Ritter konnte sich mit insgesamt sieben Toren gut einfinden. Jetzt haben wir eine Woche Spielpause und in Hörste geht es dann weiter.
KSV: Schöße , Seelbach, Lorenz 1, Ritter 7, Albrecht 1, Wrede 8/1, Pelz 4, Kucharczyk 3, Eckey, Steinweg 1, Krollmann 6, L. Schmitz 5, Krumscheid.
Bildzeile: Lisa Albrecht (li.) einmal und Hanna Wrede achtmal trugen sich für Königsborn in die Torschützenliste ein.





