TuRa-Frauen starten trotz einer Leistungssteigerung mit einer weiteren Niederlage in die Rückrunde




Handball, Regionalliga: HC TuRa Bergkamen – TG Hörste 21:24 (8:13). Wenn die TuRa-Damen doch immer so gespielt hätten wie am Samstag gegen den Tabellensechsten Hörste. Kampf und Einstellung stimmten. Torfrau Catarina Wilms hatte einen Glanztag erwischt, „vernagelte“ wiederholt ihr Tor. Einzig der Angriff ließ noch Wünsche offen. Der gewünschte Erfolg indes blieb aus und die Abstiegsgefahr vergrößerte sich weiter. Doch die Moral stimmte vor allem in den zweiten 30 Minuten und mit der Leistung war man im Großen und Ganzen zufrieden. Nur der Ertrag, sprich das Ergebnis, stimmte  am Ende nicht, wenngleich es eines der besseren Spiele der TuRanerinnen in dieser Saison war.

Gleich zu Beginn waren die TuRa-Frauen im Hintertreffen. 0:3 hieß es nach fünf Minuten. Nele Wagener erzielte in Spielminute acht den ersten Treffer. Zum Ende von Halbzeit eins stand es 8:13 , Emily Ritter verkürzte auf 9:13. Beide Stande von 9:13 wechselte man dann die Seiten.

Nach dem Wiederanpfiff lieferte die Brandt-Truppe besser ab, schaffte es mehrfach den Rückstand bis auf zwei Treffer zu verkürzen, doch zu mehr reichte es nicht. Denn: Die Abschlüsse waren teilweise zu überhastet vorgetragen und von Nervosität geprägt. Pfostentreffer zeugten nicht von Spielglück.
Torfolge: 0:1, 0:3, 1:3, 2:4, 3:7, 4:7, 7:9, 7:12, 9:13 – 12:14, 13:15,  14:17. 16:18, 17:19, 18:21, 20:22, 21:23, 21:24.

TuRa-Trainer Andre Brandt: Im Großen und Ganzen will ich nichts Schlechtes sagen. Wir haben gut gekämpft, 60 Minuten wirklich Gas gegeben. Wir kriegen am Ende 24 Gegentore trotz einer einer guten Abwehrleistung. Eine gute Torhüterleistung zeigte Kati Wilms. Sie hat uns im Spiel gehalten. Aber auch die Abwehr hat größtenteils ordentlich verschoben. Da kann man ihr keinen Vorwurf machen. Wir kamen mehrmals auf zwei ran. Man muss aber auch sagen, dass wir ein bisschen nachlässig im Angriff waren. Da fehlte das notwendige Glück, hatten einige Pfostentreffer.  Es war auf jeden Fall mehr drin. Wir hätten durchaus ein bis zwei Punkte holen können. Am Ende sind wir an unserer Offensivleistung gescheitert.  Es war definitiv eines unserer besseren Spiele. Es geht weiter, jetzt steht noch ein Spiel gegen Bad Salzuflen in diesem Jahr aus. Wenn wir uns kämpferisch und von der Einstellung so präsentieren wie heute, dann können wir uns nichts vorwerfen lassen. Das war über 60 Minuten kämpferisch eine gute Leistung.  Wir hatten leider am Ende nicht das nötige Glück, die nötige Durchschlagskraft.

HC TuRa: Hoeft, Wilms; V. Hacheneier 1/2, J. Hacheneier, Wagener 8/1, Wicke 1, Barthel, Zaganjori 1, Brieden, Ritter 8, Haber, Rui 2, Bonati 2.

Bildzeile: Die TuRanerin Justine Rui (re.) ist durch und kann hier eines ihrer zwei Tore erzielen.