
Handball, Oberliga Männer: TV Westfalia Halingen – SuS Oberaden (Sa. 19.30 Uhr, Mehrzweckhalle Menden-Halingen). In seiner Vorschau auf das kommende Spiel in Halingen nahm SuS-Trainer Thomas Brannekämper auch kurz Stellung zu den rassistischen Vorwürfen während des Spiels gegen Haltern-Sythen. „Dazu hat der Vorstand alles gesagt. Von rassistischen Beleidigungen habe ich im Spiel nichts mitgenommen. Man hat mir später davon berichtet.“
Und zum Spiel gegen Halingen erklärte der Oberadener Coach, dass ihn und seine Mannschaft eine stimmungsvolle Halle erwartet. „Damit muss man erst mal zurechtkommen“, so Thomas Brannekämper. „Halingen stellt eine Mannschaft, die körperlich so ähnlich aufgebaut ist wie wir. Da müssen wir uns durchsetzen. Wir müssen uns zudem auf zwei verschiedene Deckungssysteme einstellen. Wichtig ist, dass wir unsere eigenen Fehler abstellen. Und: Wenn wir so viele Zwei-Minuten-Strafen wie im letzten Spiel kassieren, werden wir auch in Halingen nicht gewinnen. Wenn wir das jedoch gut hinkriegen, haben wir auch eine Chance in Halingen. Personell sind wir gut aufgestellt. Einzig Jan Ferkinghoff fällt wieder für einige Wochen aus. Er hat sich im Derby am Knie verletzt. Mit ihm ist wohl erst im nächsten Jahr wieder zu rechnen.“
Vorstand dess SuS Oberaden weist rassistische Beleidigungen zurück
Im letzten Heimspiel soll es laut Gegner Haltern-Sythen während des Spiels zu rassistischen Beleidigungen gegen einen ihrer Spieler gekommen sein. Diesen Vorwurf machte der SuS-Vorstand zum Gegenstand einer Mannschaftssitzung und wies die Vorwürfe zurück. Dabei wurden eigene Spieler befragt und Videoaufnahmen ausführlich studiert. In einer Mitteilung heißt es: Es gab keine rassistischen Äußerungen durch Spieler des SuS Oberaden. Der Verein verurteilt Rassismus und Diskriminierungen. Uns war es wichtig, mögliche Missverständnisse auszuräumen und unsere Haltung klar zu bekräftigen.
Bildzeile: Jan Ferkinghoff (li.) fällt mit eienr Knieverletzung wieder für einige Wochen aus.





