„1:7 kein Maßstab – wissen um die Stärken von Königsborn“ – KSV-Trainer Andreas Feiler wünscht sich „ein gutes Spiel“ seiner Mannschaft

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Fußball, Krombacher-Westfalen-Pokal, 1. Runde: Königsborner SV – Holzwickeder SC (So. 15 Uhr, Schumann-Arena): So richtig tieftraurig bei Spielern und Offiziellen war, außer die zahlreichen Holzwickeder Fans unter den über 1.000 Zuschauern (!) über die 4:6-Niederlage im Elfmeterschießen gegen den Westfalenliga-Konkurrenten BSV Schüren. niemand. „Wir haben erneut zwei Spielsysteme ausprobiert, haben zehn Spieler eingewechselt, so dass sich viele zeigen konnten, in der regulären Spielzeit ein 1:1  erspielt und insgesamt ordentlich gespielt“, bilanzierte HSC-Chefcoach Benjamin Hartlieb das „Aus“ beim Hecker-Cup des ASC Dortmund gegen den BSV Schüren. „Mein Trainerteam und ich haben wertvolle Erkenntnisse gewonnen“, so Hartlieb.

Neu-HSCer Dondre Robinson gleich Publikumsliebling

Übrigens: Zuschauer der Viertelfinalspiele konnten das „schönste Tor“ wählen – und da lag der Neu-Holzwickeder Dondre Robinson mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:0 für den HSC gegen Schüren nach toller Vorarbeit von Serhat Uzun mit Silas Lennertz (Brünninghausen) vorne.

Nach dem Ausscheiden beim Hecker-Cup und damit „spielfrei“ am Freitagabend und Samstag konnte sich das Team nun komplett auf die erste Runde im Westfalenpokal am Sonntag, 7. August, beim Neu-Landesligisten Königsborner SV fokussieren (15 Uhr). Betreut wird der HSC dann von Hamza El Hamid, der den urlaubenden Benjamin Hartlieb vertritt. „Für uns ist dieses Spiel gegen Königsborn eine tolle Generalprobe für den Saisonauftakt am 14. August beim starken FC Brünninghausen“, so Hartlieb.

Keinesfalls dürfe man den KSV auf Grundlage des 1:7 für Holzwickede im Finale des urlaubsguru-Cups bewerten. „Das ist eine großartig besetzte Mannschaft. Es ist doch völlig klar, dass das Team Revanche für die 1:7-Schlappe möchte und uns liebend gerne ein Bein stellen würde. „Es wird im Westfalenpokal deutlich enger werden“, so Hartlieb.

Bildzeile: So jubelte der HSC nach dem 7:1-Finalsieg gegen den Königsborner SV beim Urlaubsguru-Cup. Auch am Sonntag soll sich das im Krombacher-Westfalen-Pokal wiederholen.

Dennoch möchte der HSC natürlich die 2. Runde erreichen und wird dafür auch alles geben. Die aufgrund des Ausscheidens in Aplerbeck gewonnene spielfreie Zeit nutzte man zur Regeneration und seriösen Vorbereitung auf das Pokalspiel. Und der auch mit einer Geldprämie versüßte Einzug in die zweite Runde birgt ein weiteres Extra. Dem Sieger winkt ein Zweitrundenspiel zuhause gegen den attraktiven Oberligisten FC Gütersloh.

Personell sieht es beim HSC gut aus

Personell sieht es beim HSC ordentlich aus. Man ist bislang gut aus der Vorbereitung gekommen. Zwar fallen mit Philip Gödde (Aufbautraining) ind Branco Vasic (Kreuzbandriss) zwei wichtige Spieler aus, doch mit den neuen US-Boys, einem insgesamt großen Kader und auch mit der Rückkehr von Andrea Gerardo Gomez Dimas, der gegen Schüren gelb-rot gesperrt fehlte, hat Trainer Hamza El Hamid so manches As in der Hinterhand.

Für KSV-Trainer Andreas Feiler ist der HSC klarer Favorit

KSV-Trainer Andreas Feiler wird bis auf Veit-Laurin Wettklo Bestbesetzung aufbieten können. Er hebt den HSC klar auf den Favoritenthron. „Es ist schön, vor dem Meisterschaftsstart noch einmal so einen starken Gegner zu haben, um richtig gefordert zu werden“, seine Erwartungshaltung. „Ich wäre schon sehr zufrieden, wenn wir ein gutes Spiel machen würden. Es wird extrem schwer für uns, aber das brauchen wir auch. Ich freue mich auf das Spiel.“

Letzter HSC-Test für Brünninghausen-Knaller am Dienstag beim Krombacher-Kreispokal in Bergkamen

Beim Liga-Mitfavoriten FC Brünninghausen erwartet den HSC neben einem spielstarken Gastgeber auch begeisterte Dortmunder Fans – und ein Kunstrasenplatz. Daher kommt dem letzten Spiel vor dem Meisterschaftsauftakt auch große Bedeutung zu. Am Dienstag, 9. August, spielt der HSC in der 2. Runde des Krombacher Kreispokals beim A-Ligisten TuRa Bergkamen. Und dort wird dann auch auf Kunstrasen gespielt (Anstoß: 19.30 Uhr, Dienstag, 9. August). Kuriosum am Rande: Gewinnt der HSC, spielt man erneut gegen den Königsborner SV. Es wäre dann das dritte Aufeinandertreffen in wenigen Wochen.

Bildzeile: Mit 7:1 dominierte der HSC zuletzt gegen Königsborn im Finale des Urlaubsguru-Cup die Königsborner. Ein solch klares Ergebnis wird es am Sonntag in der Schumann-Arena wohl nicht geben.

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