Zum Saisonauftakt Licht und Schatten bei den heimischen Handball-Landesligisten

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Handball: Licht und Schatten zum Saisonauftakt bei den beiden heimischen Landesligisten. Die SGH Unna setzte sich gegen Aufsteiger FC Erkenschwick durch. Die Oberadener Reserve musste sich nach zwischenzeitlicher Führung am Ende Haltern-Sythen II geschlagen geben.

SuS Oberaden II – HSG Halten-Sythen II 28:32 (10:15).
Zu viele Wechsel kennzeichneten eine schwächere 1. Halbzeit der Oberadener. „Da haben wir zeitweise den Faden verloren“, war SuS-Trainer Sascha Rau selbstkritisch. Die Quittung war der 10:15-Pausenrückstand. In Halbzeit zwei rappelte sich die Mannschaft auf, schaffte in der 42. Minute den 17:17-Gleichstand. Eine Minute später besorgte Simon Rodefeldt – er stellte sich aus der Ersten zur Verfügung – das 18:17, Paul Schuchtmann das 19:18 und noch besser stellte er das Ergebnis auf 21:19 (47.). Diese Intensität hielt nicht an. „15 bis 20 Minuten intensisität waren zu wenig“, monierte der Oberadener Coach. Der SuS ließ die Gäste wieder besser ins Spiel kommen. Sie kamen zum 23:22 (50.) und hatten am Ende mit 32:28 die Nase vorne. Rau: „Das war noch keine Standortbestimmung. Wir müssen weiter unsere Hausaufgaben im Training nachen und konditionelle Defizite aufholen.“
SuS: Wenzel, Vetter; Schott 3, Kreutzer 1, Wegelin 2, P. Schuchtmann 9, Grosser 2, Goslawski 1, Junge, N. Schäfer 2, Stock, T. Weber 1, Rodefeldt 7.

SGH Unna Massen – FC Erkenschwick 26:22 (16:11).
Mit der 1. Halbzeit zeigte sich SGH-Trainer Matthias Uhlenbrock zufrieden. „Da haben wir unser Spiel durchbringen können, haben gut gestanden.“ Weniger befriedigte ihn indes Halbzeit zwei: „Unser Angriff war nicht nicht mehr breit genug aufgestellt, da haben wir den Gegner noch einmal auf 23:21 rankommen lassen und es wurde knapp.“ Pascal Stennei sah bereits nach 22 Minuten die Rote Karte, was dem SGH-Spiel nicht gut tat. Letztlich reichte es zu den erwarteten Heimerfolg in der EBG-Sporthalle. Uhlenbrock: „Wir haben zwei Punkte im Sack, das ist das Wichtigste“. Der Innenblock musste sich ohne Abwehrchef Bastian Stennei neu aufstellen, hielt den Ansprüchen weitgehend stand. Neuzugang Daniel Lichte zeigte, dass er der Mannschaft helfen kann. Aus Erkenschwicker Sicht war zu hören, dass man als Aufsteiger absolut ligatauglich sei.

SGH: Stork, Klepping, Keller; F. Braach, Ostermann, Geuken, P. Stennei, T. Braach, D. Weicken, N. Weicken, Lichte, Hampel, Ivanilson, A. Biernat,  Haschke, Bottner.

Bildzeile: Wiederholt blockte die Abwehr von Haltern-Sythen Oberadener Angriffsversuche.

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