Zu passive SuS-Deckung kann den Herner Angriff nicht aufhalten

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Handball-Verbandsliga: Tabellenführer Westfalia Herne war zu stark für Oberaden. Vor allem die Deckungsleistung stimmte nicht und so haben die Roth-Mannen eine verdiente Niederlage bezogen.

HC Westfalia Herne – SuS Oberaden 36:23 (16:12).
Auch Oberaden konnte die bisher weiße Weste des Tabellenführers Herne nicht beschmutzen. Dazu hätte es eine noch stärkere Leistung der „Cobras“ bedurft. Vor allem die Deckungsleistung ließ zu wünschen übrig, man agierte zu passiv. Den Herner Kreisläufer konnte man überhaupt nicht in den Griff bekommen, der holte sechs, sieben Siebenmeter heraus und traf auch noch selbst.
Bis zur 10. Minute etwa waren die Oberadener auf Augenhöhe, schafften ein 5:5 durch Herold. Dann aber zog Herne auf 13:7 davon (21.). SuS-Trainer Mats-Yannick Roth nahm eine Auszeit und seine Mannschaft war wieder etwas besser im Spiel. Lauber verkürzte auf 14:10  und der Vier-Tore-Abstand hatte bis zur Halbzeitpause Bestand.
Zu Beginn der zweiten 30 Minuten wurde vor allem der Herner Rückraum druckvoller. Die Folge: Der Tabellenführer zog auf 20:13 davon (34.), baute die Führung weiter aus. 26:18 (50.) und 29:19 (52.) lauteten die Zwischenstände. Da war die Partie längst verloren. Weitere Treffer  mussten sich die „Cobras“ gefallen lassen, allein fünf an der Zahl in den letzten fünf Minuten

SuS-Trainer Mats-Yannick Roth: Der krasse Unterschied und warum wir so eine deutliche Niederlage bezogen haben, war unsere viel zu passive Deckung. Das war überhaupt nicht das, was wir uns vorgenommen haben. Was Präsenz und Körperlichkeit in de Deckung angeht, fehlte es. Das zog sich in der 1. Halbzeit so durch. Wir haben im Kollektiv erst gegen den Herner Kreisläufer und auch gegen den Rückraum gepatzt. So haben wir denen leichtes Spiel bereitet. Wir haben den Gegner körperlich nicht gestört, sondern ihn einfach werfen lassen. Wir wurden ausgespielt. Mit dem immer höher werdenden Rückstand wurden wir auch im Angriff immer hektischer und ungeordneter. Dementsprechend hat es Herne klug ausgespielt. Wir haben eine verdiente Niederlage bezogen.

SuS: Makus, Schäfer; Lauber 3, Hajduk 5, Herold 3, Rodefeld, Dittrich, Mosch, Stock 4, Brannekämper 4, Holtmann, Kurr 1, Leniger, Fehring 3.

Bildzeile: Beim Stande von 13:7 nahm  SuS-Trainer Mats-Yannick Roth eine Auszeit, gab neue taktische Anweisungen und danach war sein Team wieder etwas besser im Spiel.

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