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Wohin gehen die Reisen des HSC und FC Kaan-Marienborn?

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Fußball-Oberliga-Westfalen: Holzwickeder SC – 1. FC Kaan-Marienborn (Sonntag, 6. Oktober, 15 Uhr, Montanhydraulik-Stadion, Jahnstraße 7, Holzwickede). Mit Gastgeber Holzwickeder SC und dem Regionalliga-Absteiger 1. FC Kaan-Marienborn treffen am Sonntag zwei angeschlagene Teams aufeinander. Der HSC trägt den Ballast eines 0 : 3 im letzten Meisterschaftsspiel in Rheine und einer 2 : 4 Pokalblamage gegen den Kreisligisten Eintracht Werne, der FC Kaan drei Niederlagen in Folge auf den Schultern. Ungemütlich wird es für den Verlierer also nicht nur durch das aktuelle Schlechtwetter-Tief „Lorenzo“.

Nach ihrem Abstieg aus der Regionalliga, in der die sich „Käner“ gar nicht mal so schlecht schlugen und erst am letzten Spieltag alle Chancen auf den Klassenerhalt einbüßten, gab es im Team einige personelle Umbrüche. Coach Thorsten Nehrbauer blieb in der Regionalliga und trainiert nun in seiner Heimatstadt Bonn den dortigen Bonner SC. Der Kern der Mannschaft blieb zusammen, auch wenn einige Spieler den Verein verließen. Jochen Trilling, Sportlicher Leiter der Siegerländer, gab als Ziel „schnell den Klassenerhalt eintüten“ aus, von Wiederaufstieg sprach er vor der Spielzeit nicht. Mit dieser Prognose behielt er komplett Recht, denn nach acht Spieltagen hat Kaan mit neun Punkten genauso viel Punkte gesammelt wie der HSC, steht aber aufgrund des geringfügig besseren Torverhältnisses (14 : 14) auf Rang 12 – der HSC rangiert auf Platz 14 (13 : 16 Tore). Zuletzt unterlag der FC Kaan-Marienborn Westfalia Herne zuhause mit 0 : 2, wobei der Offensivspieler Semih Yigit „Rot“ sah und deshalb in Holzwickede aussetzen muss. Auffällig beim Match gegen Herne waren die ordentlichen Leistungen des ständigen Antreibers Daniel Waldrich, der mit seinem Flügelpartner Eugene Ofosu-Ayeh ein gutes Duo bildet. Zu beachten sind auch die erfahrenen Mats-Lukas Scheld und Lukas Duda.

Kaan mit Neuverpflichtung und Welt- wie Vize-Europameister             

Der Gast unter Trainer Tobias Wurm verpflichtete unter der Woche mit Kisolo Deo Biskup einen neuen Spieler vom TuS Erndtebrück, der nach Auslaufen seines Vertrags bislang keinen neuen Verein gefunden hatte. Einen „alten Bekannten“ treffen viele Spieler des HSC im Tor der Gäste wieder. Christian Bölker brachte viele Holzwickeder Stürmer schon in Westfalenliga-Zeiten und im Kasten seines damaligen Vereins Olpe mit tollen Paraden zur Verzweiflung. Bölker wechselte in der letzten Spielzeit zu Kaan, erarbeitete sich dort noch in der Hinrunde einen Stammplatz und avancierte zu einem der Keeper in der Vierten Liga. Mit der Deutschen Nationalmannschaft der Gehörlosen wurde er bereits Weltmeister und in diesem Jahr in Griechenland Vize-Europameister. In der Saison 2015/16 spielten der HSC und Kaan beide in der Westfalenliga. Dort gewannen die Siegerländer beide Spiele mit 2 : 0.

Holzwickede mit gutem Trend in der Liga – aber wie wurde die Pokalpleite verdaut?

Zwei Siege und ein Unentschieden holte sich der HSC in den letzten fünf Begegnungen. In Rhynern setzte es dann aber mit 0 : 3 am vergangenen Sonntag eine auch in dieser Höhe verdiente Niederlage. Damit hat der HSC als 14. aktuell fünf Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Das sieht gar nicht so schlecht für die Schmeing-Truppe aus – wenn da nur nicht die mit 14 Spielern besetzte ellenlange Ausfallliste und das 2 : 4 im Kreispokal-Viertelfinale am Mittwoch bei Eintracht Werne gewesen wären. „Das Aus wird keine Auswirkungen auf die Meisterschaft haben. Im Gegenteil. Einige Spieler sollten sich inzwischen mal kritisch hinterfragt haben und ihre Schlüsse gezogen haben. Dann wäre das alles sogar lehrreich gewesen“, sagt Trainer Axel Schmeing. Zudem könne man das Mittwoch-Team nicht mit dem des sonntäglichen Spiels vergleichen. „Da haben, da wir große Verletzungsprobleme hatten, viele aus der Zweiten und sogar aus der A-Jugend gespielt. Daher steht am Sonntag eine andere Mannschaft auf dem Platz“, so Schmeing. Wer das aber ist, entscheidet sich wohl erst kurz vor dem Match. Nils Hoppe, Marcel Reichwein, Mirco Gohr – sie alle sind angeschlagen und ihre Einsätze fraglich. Dazu kommen die Langzeitverletzten. Personell pfeift der HSC also weiterhin aus dem letzten Loch und hat über die Ersatzbank auch kaum Chancen, adäquat nachzulegen. Eventuell müssen erneut Spieler aus der A-Jugend „ran“. Für die würde es aber stressig. Denn das Spiel der A-Junioren beginnt am Sonntag um 11 Uhr – und zwar auswärts bei der JSG Wadersloh-Liesborn-Diestedde, dem Tabellenvierten in der A-Jugend-Bezirksliga 3 – die übrigens vom HSC-Nachwuchs angeführt wird.

Nachwuchs-Schiedsrichter Westfalens des Jahres 2017 pfeift

Als Schiedsrichter leitet der 27-jährige Julian Engelmann (SF Sümmern) die Begegnung. Der 27-jährige Student des Wirtschaftsingenieurswesens wurde 2017 zum besten Nachwuchsschiedsrichter Westfalens ausgezeichnet. Inzwischen ist er bis zur Regionalliga aktiv.

Bild: Exakt am 16. August 2015 traf der HSC auswärts auf den FC Kaan-Marienborn (unser Foto). Die Siegerländer gewannen damals mit 2 : 0. Damals wie heute am Ball für den HSC: Mirco Gohr (l.). Sein Einsatz an diesem Sonntag aber ist noch gefährdet.

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