Wölfe empfangen befreundete Westfalen

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Handball Bundesliga ASV Hamm Rimpar Joscha Ritterbach

Handball: Zumindest für ein paar Stunden wird am Samstag die Fanfreundschaft ruhen, die die Anhänger des ASV Hamm-Westfalen und der DJK Rimpar bereits seit Jahren pflegen. Denn dann werden die Wölfe die Westfalen um 20 Uhr in der S.-Oliver-Arena in Würzburg zum Zweitligaduell empfangen.

Es wird bereits das vierte Heimspiel der jungen Saison für die Rimparer sein, die gut in die Spielzeit gestartet sind und nur einmal verloren – mit 27:30 gegen die TSG Ludwigshafen-Friesenheim. „Rimpar ist besser als wir gestartet. Die Mannschaft ist auf jeden Fall stärker einzuschätzen als in der vergangenen Saison“, erklärte ASV-Trainer Niels Pfannenschmidt mit Blick auf die Partie am Samstag.

Im Vorjahr belegte die DJK Rang 14, auswärts gewann der ASV mit 26:32 und in eigener Halle mit 36:30. „Mit Benjamin Herth hat Rimpar nun eine Leitfigur, einen erfahrenen Spieler“, beschreibt Pfannenschmidt einen Unterschied zum Vorjahr. Herth kennt er noch aus seiner Zeit beim TBV Lemgo. Mit den Rückraumspielern Steffen Kaufmann und Patrick Schmidt und Torwart Max Brustmann hat er weitere Leistungsträger im Kader der Wölfe ausgemacht. Es dürfte als in dieser Spielzeit enger zugehen als im Vorjahr, auch wenn der ASV natürlich gerne die Punkte mit auf die Heimreise nehmen will.

„Wir wollen dort den Schwung aus dem Essen-Sieg mitnehmen. Die Mannschaft hat die Woche gut und konzentriert gearbeitet. Aber es wird wieder ein spannendes Spiel, in dem die Summe von Kleinigkeiten den Ausschlag geben können“, so Niels Pfannenschmidt, dem erneut voraussichtlich nur Fabian Huesmann fehlen wird. Entsprechende Bedeutung könnte also auch die Bank der Westfalen bekommen. Pfannenschmidt: „In diesen engen Spielen kommt es auf jeden Spieler an. Und da kann unser breiter Kader ein großer Vorteil sein.“ Nur zu gerne werden dann auch die ASV-Anhänger, die die Westfalen im Fanbus begleiten, etwas Zählbares bejubeln – um dann anschließend noch gemeinsam mit den Fans der Wölfe zu feiern und die Freundschaft weiter zu pflegen.

Bild: Joscha Ritterbach erzielte im Rückspiel des vergangenen Jahres acht Tore / Foto ASV/Wegener

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