„Wir wollen die fehlenden Punkte so schnell wie möglich holen.“ – „Wir haben nichts zu verlieren und brauchen uns nicht zu verstecken.“

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Vorschau

Handball-Landesliga

SuS Oberaden – HC Heeren (Freitag, 20 Uhr). Zeitgleich zum Oberliga-Vergleich zwischen Hamm und Bergkamen findet das Derby in der Landesliga statt. Für Oberaden (Bild)  heißt es: Zwei Siege aus den letzten drei Spielen und der Verbandsliga-Aufstieg ist geschafft. Heeren hingegen will eine gute Saison in den letzten drei Partien noch einmal bestätigen und schielt noch auf den vierten Tabellenplatz, den Halingen momentan mit einem Punkt Vorsprung vor dem HCH besetzt.

Die Statistik spricht für ein spannendes Spiel: Oberaden ist seit nunmehr 17 Spielen ungeschlagen, verlor bislang ohnehin nur ein Spiel in dieser Saison und hat zu Hause eine überragende Bilanz von 19:1 Punkten. Heeren hat sich nach einer Schwächephase Mitte der Saison zurückgekämpft und holte 13 Punkte aus den letzten acht Partien (6 Siege, ein Unentschieden, eine Niederlage). „Und Oberaden ist ja nicht harzfrei“, witzelt Heerens Trainer Kai Harbach in Anspielung darauf, dass sowohl das eine Unentschieden als auch die eine Niederlage in den letzten acht Partien bei Auswärtsspielen in harzfreien Hallen zustande kamen. Auch das Hinspiel blieb relativ lange offen. Der HCH verlor zu Hause mit 28:33. Damals machte Harbach vor allem die starke Leistung vom Torwart der „Cobras“, Stefan Vogel, für die Heerener Niederlage verantwortlich. Morgen Abend treten beide Mannschaften in Bestbesetzung an.
Trainerstimmen
Ralf Weinberger (SuS): „Wir wollen in die Verbandsliga aufsteigen und die Punkte, die dazu noch fehlen, so schnell wie möglich holen. Freitag wollen wir am liebsten direkt damit weitermachen. Es wird wie im Hinspiel sicher nicht leicht, Heeren steht auch recht weit oben. Wir sind gefasst und haben auch letzte Woche gemerkt, dass wir nichts geschenkt kriegen. Motiviert sind natürlich alle gegen uns. Das wird auch Heeren sein. Darauf sind wir eingestellt. Dennoch wollen wir morgen natürlich gewinnen.“
Kai Harbach (HCH): „Es ist immer was drin. Das ist ein Derby. Oberaden ist Favorit und hat eine herausragende Saison gespielt. Wir haben momentan eine gute Serie. Bei uns gönnt jeder einzelne Oberaden nach dieser Saison den Aufstieg, aber trotzdem will jeder einzelne morgen die Punkte holen. Was gibt es denn schöneres als beim Spitzenreiter zu siegen? Außerdem glaube ich, dass Oberaden aufsteigt, auch wenn wir morgen gewinnen. Wir haben nichts zu verlieren und brauchen uns absolut nicht zu verstecken. Im Gegensatz zum Hinspiel, in dem Thomas Wollek bei uns noch nicht dabei war, haben wir auf der Torhüter-Position gleichgezogen. Mal schauen was das gibt.“

Offensivstarker Gegner für den HCT

HSG Schwerte-Westhofen – HC TuRa Bergkamen II (Sonntag, 17.30 Uhr). Am Sonntag kommt auf den HC TuRa Bergkamen erneut eine schwierige Aufgabe zu: Mit der HSG ist man zu Gast bei einem Gegner, der ein unglaubliches Tempospiel an den Tag legt. Allerdings trotze der designierte Landesliga-Absteiger Schwerte im Hinspiel ein Remis ab. Um dies zu wiederholen ist eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem Debakel in Sundwig von Nöten, bei dem TuRa nicht gereade Landesligatauglichkeit zeigte. Fehlen wird Bergkamen das Rückraum-Trio Müller, Brandt und Marschewski. Trainer Willi Weigel gibt vor die letzten Partien trotz des unausbleiblichen Abstiegs noch seriös über die Bühne zu bringen.

Handbal-Bezirksliga

VfL will letzte Chance nutzen

HSE Hamm II – VfL Kamen (Samstag, 17.30 Uhr). Bei einem Blick auf die Bezirksliga-Tabelle dürfte jedem klar sein: Das Spiel des Vorletzten VfL Kamen in Hamm (Drittletzter) dürfte die letzte Chance für die Kamener sein, noch in den Kampf um den Klassenerhalt einzugreifen. Bei einer Niederlage und einem Sieg von Dolberg wäre der VfL sogar schon dieses Wochenende sicher abgestiegen. Doch in Kamen gibt man sich kämpferisch: Detlef Vogt, der nach dem Rücktritt von Dirk Block zusammen mit Magnus Kuropka das neue Trainerduo des VfL bildet, meint: „Die Hoffnung stirbt zuletzt. Bei einem Sieg in Hamm, blicke ich positiv auf die letzten beiden Partien. Was eine Niederlage bedeutet, dürfte allerdings auch jedem klar sein.“ Kamen trainierte gut unter der Woche und hofft mit der richtigen Einstellung die beiden Zähler aus Hamm zu entführen. In den letzten drei Partien werden Nils Grammon und Kai Maurer nicht mehr für den VfL auflaufen.

Punkte sollen für HSG her

TV Beckum – HSG Unna (Sonntag, 17 Uhr). Nach dem guten Auftritt gegen Tabellenführer Soest möchte die HSG in Beckum endlich mal wieder punkten. Allerdings präsentierte sich der Gegner, der zuletzt keine guten Ergebnisse erzielte, in dieser Saison gewohnt heimstark und sammelte vor allem zu Hause die nötigen Punkte für den Klassenerhalt. Der besagte Heimvorteil Beckums dürfte gegen Unna jedoch nur begrenzt gelten: Auch die Halle des Ernst-Barlach-Gymnasium ist harzfrei, so dass Unna an das Spiel ohne Haftmittel gewöhnt ist. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Phillip Pröpper.

Overberge beim Spitzenreiter

Soester TV II – TuS Eintracht Overberge (Samstag, 19.30 Uhr). Beim Tabellenführer Soest entführte diese Saison noch kein Team die Punkte. Demenstprechend wird sein Sieg für Overberge ein schwieriges Unterfangen. Während es um Soest im Zweikampf mit dem Hammer SC noch um den Landesliga-Aufstieg geht, ist Overberge seit letzter Woche von allen Abstiegssorgen befreit und kann ohne Druck aufspielen. Fehlen werden dem TuS die verletzten Thom und Schriefer.

Beide Teams benötigen die Zähler

SG Massen – Hammer SC (Sonntag, 18 Uhr). Während der Hammer SC noch dringend Punkte braucht, um dem Soester TV an der Tabellenspitze noch einmal gefährlich zu werden, will Massen endlich den Klassenerhalt sichern. Allerdings präsentierte sich die Mannschaft von Mike Rothenpieler zuletzt nicht in einer Form, die Hoffnung macht, dem Tabellenzweiten in Gefahr zu bringen: Sowohl beim Heimspiel gegen die HSE Hamm, als auch in Dellwig war Massen weit weg von seiner Topform und den eigenen Ansprüchen. Das gilt es gegen Hamm zu ändern. Neben einigen angeschlagenen Akteuren wird Simon Kisser der SG sicher nicht zur Verfügung stehen.

TuS zu Gast beim Schlusslicht

TV Halingen II – TuS Jahn Dellwig (Samstag, 17.15 Uhr). Dellwig ist mittlerweile gesichert, kann also ruhig in die letzten drei Saisonspiele gehen. Halingen hingegen ist mit einem Punkt Rückstand auf den VfL Kamen Tabellenletzter, hofft jedoch immernoch auf den Klassenerhalt und spielte zu diesem Zweck einige Akteure der ersten Mannschaft frei. Demenstprechen kann sich auch die Bilanz der letzten Spiele sehen lassen: In den letzten vier Partien gab es zwei Siege und zwei Unentschieden. Kein leichtes Unterfangen also für den TuS. Dennoch hofft Dellwigs Trainer Oliver Maaßen auf einen Sieg, sollte die Leistung Dellwigs der letzten Spiele beim TVH bestätigt werden.

Frauen-Verbandsliga

HC TuRa darf nicht patzen

HC TuRa Bergkamen  VfB Holzhausen (Samstag, 17 Uhr). Drei Spieltage vor dem Ende hat der HC TuRa im Aufstiegsrennen einen Zähler Vorsprung auf Verfolger Oberlübbe. Das heißt: Man darf sich am Friedrichsberg höchstens noch ein Unentschieden erlauben, um den Zweikampf am Ende zu gewinnen und in die Oberliga aufzusteigen. Ein echter Prüfstein kommt am Samstag zum HCT: VfB Holzhausen. Gegen den Tabellensechsten gab es im Hinspiel ein 24:24-Remis, allein das sollte schon genug Warnung vor der Stärke des Gegners sein. Oberlübbe tritt gegen Nettelstedt II an, ebenfalls eine gefährliche Mannschaft aus dem oberen Mittelfeld. Verzichten muss TuRas Trainer Ingo Wagner auf Gembe und Momberg.

KSV beim Tabellenführer

TuS Drolshagen – Königsborner SV (Samstag, 17.30 Uhr). Bereits einmal konnte der Königsborner SV Drolshagen in dieser Saison ärgern: Die 23:30 Hinspielpleite des Tabellenführers in Königsborn dürfte diesem im Gedächtnis geblieben sein. Während Drolshagen um den Aufstieg kämpft, geht es für den KSV seit letzter Woche auch offiziell um nichts mehr: Der Abstieg ist seit dem Sieg gegen den TVG Kaiserau auch rechnerisch nicht mehr möglich. Somit kann Königsborn ohne jeden Druck nach Drolshagen fahren und versuchen, die Überraschung aus dem Hinspiel zu wiederholen. Nicht mit von der Partie werden Sandra Mastalerz und Eva Gutzeit sein.

Für Kaiserau wird es ernst

TVG Kaiserau – Westfalia Hörde (Samstag, 18 Uhr). Beim Duell der beiden Landesliga-Aufsteiger aus der Spielzeit 2011/2012 geht es für beide Mannschaften um wichtige Punkte gegen den direkten Wiederabstieg. Will man in Kaiserau die Liga halten, sind die Punkte gegen Hörde von essenzieller Bedeutung. Nächste Woche folgt das Spiel gegen Riemke II, den nächsten direkten Konkurrenten. Vier Punkte aus diesen zwei Spielen und die Lage sähe schon deutlich entspannter aus. Gegen Hörde muss der TVG allerdings auf Tessa Sehl und Melissa Krogull verzichten. – SV –

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