“Wir können in Hemer was mitnehmen”

Handball-Oberliga: HTV Hemer – HC TuRa Bergkamen (Samstag, 19.15 Uhr; Multifunktionshalle „Grohe Forum“, 58675 Hemer, Sonnenblumenallee). Am Samstag heißt das Ziel des HC TuRa Bergkamen „Grohe Forum“ in Hemer, um dort auf den HTV zu treffen. In der heimischen Handballszene ist die Mannschaft noch unter dem Namen „HTV Sundwig-Westig“ durch die heißen Duelle mit dem SuS Oberaden bekannt.

Der HTV, der auch einen personellen Umbruch erlebte – neun Spieler gingen und sechs Spieler kamen -, rangiert zurzeit mit 5:5-Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. Trainer Tihomir Knez verfügt zwar über einen kleinen, dafür aber feinen Kader. Da ist zum einen Linksaußen Juray Briatka, slowakischer Nationalspieler, dann der Halblinke Bozko Bjelanovic. Der gebürtige Kroate mit portugiesischer Staatsangehörigkeit, 1,95 Meter groß, hat in 68 Länderspielen 61 Tore erzielt und wurde in Portugal dreimal Meister. Mit seinem letzten Klub Sporting CP aus Lissabon spielte er in der Saison 2017/2018 noch in der Champions League. Neben dem jungen chilenischen Junioren-Nationalspieler Matias Paya, sind da noch die „alten“ Hasen Karol Zechmeister, Lars Henkels und Philip Trattner. Nach Feststellung von TuRas Trainer „Tomek“ Rycharski ist allerdings nur die erste Sieben sehr gut, der Rest fällt dagegen etwas ab.

„Wir können da etwas mitnehmen“, ist Rycharski optimistisch, vor allem wenn er auf die Leistung gegen den Top-Club aus Altenhagen zurückblickt. Bekanntlich machte seine Mannschaft dem Tabellenzweiten gehörige Probleme und zeigte dabei, welche Qualität in dem Team steckt. Allerdings darf sich der HCT dabei keine leichtsinnigen Ballverluste erlauben, die der HTV umgehend mit Gegenstößen bestrafen würde. Die TuRaner hätten es auf jeden Fall verdient, einmal für eine gute Leistung mit Punkten belohnt zu werden. Zwar haben die Rot-Weißen erst einen Sieg auf dem Konto, aber Rycharski verweist darauf, dass sie es schon mit zwei der drei dicken Brocken, Hamm und Altenhagen, zu tun hatten und bis auf Loxten nun Gegner kommen, die auf Schlagdistanz zum HCT sind. „Vielleicht ist ja auch mal das Glück auf unserer Seite“, hofft „Tomek“ einmal von Fortuna bedacht zu werden.

Pech allerdings hatte der in den letzten so starke Torhüter Niklas Walter, der sich beim Dienstagtraining so stark verletzte, dass hinter seinem Einsatz ein dickes Fragezeichen steht. „Ich hoffe, dass er uns irgendwie zur Verfügung steht“, hofft der Trainer noch darauf, auf den starken Rückhalt zurückgreifen zu können.

Bild: Der Einsatz des zuletzt so starken TuRa-Torhüters Niklas Walter ist noch fraglich.

 

Vorheriger ArtikelTuRa-Frauen sind gegen LIT auf Sieg eingestellt
Nächster ArtikelHandball-Bezirksliga: HC Heeren will Spitzenreiter SGH Unna Massen ärgern

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.